Thursday, 8 June 2017

Isla Hoch Tief baut gute Häuser

Die Baufirma Isla Hoch Tief wehrt sich gegen den Vorwurf einiger, unsichere Häuser zu bauen. Obwohl die Häuser regelmäßig und einzelfallartig einstürzen, wobei die Mieter unter den Trümmern begraben werden, seien die Häuser stabil und sicher, versichert ein Sprecher der Firma. 

Auch Finanzminister Schäuble betont ausdrücklich, dass wir viel von der Baukunst der Isla Hoch Tief lernen können. Sein nächstes Haus werde er von Isla Hoch Tief bauen lassen, versicherte der betagte Minister. Auch Katrin Göring-Eckardt, die noch in einem anderen Haus wohnt, freut sich über die stabilen und guten Häuser der Isla Hoch Tief. Dass es zu regelmäßigen, aber einzelfallartigen Einstürzen kommt, liege an ostdeutschen Zulieferbetrieben, die statt Zement Götterspeise lieferten. Und nicht einmal vegane, ergänzte Claudia Roth, die auch noch in einem anderen Haus wohnt.   

Wednesday, 7 June 2017

Die kinetische Uhr - Nicht Fisch, nicht Fleisch?

Ein witziger Zeitgenosse schrieb irgendwo im Netz, dass dem "Schuhtick" der Frauen der "Uhrentick" der Männer entgegengesetzt werden kann. Das ist wohl so. :-) Wie hier schon behandelt, geht es dabei um mechanische Uhren, Handaufzug oder Automatik. Der eine oder andere Uhrenbegeisterte hat wohl auch die eine oder andere Quarz-oder Funkuhr in der Kollektion, aber nur der Vollständigkeit halber, nicht weil diese Uhren begeistern können. Sie sind zwar hochpräzise, aber auch stinklangweilig. Männer mögen Mechanik.

Ich schaue zwar jedes Jahr bei der Schachweltmeisterschaft zu und erfreue mich dann auch an der Computeranalyse der Partien, aber die Weltmeisterschaft der Schachcomputer (Programme, um genau zu sein) interessiert mich nicht die Bohne, obwohl die Programme inzwischen viel stärker sind als jeder menschliche Schachspieler: Kasparov hatte mit weit über 2800 den bisher höchsten menschlichen ELO-Wert, der ELO-Wert der Spitzenprogramme liegt bei über 3200, für Menschen unerreichbar.

Zurück zu den Uhren. Gegen Quarz/Funkuhren wird oft der angeblich lästige Batteriewechsel ins Feld geführt. Das halte ich für albern. Eine gute Batterie hält viele Jahre, der Wechsel ist Minutensache. Dieselben Leute betreiben batteriebetriebene Fernbedienungen und diverse batteriebetriebene Bluetooth-Geräte, bei denen die Batterie viel häufiger gewechselt werden muss. Das ist also ein Nullargument, bzw. eine Rationalisierung: man(n) gesteht sich seine natürlich auch gefühlsbetonte Faszination, seine Begeisterung für die winzigen Rädchen und Schräubchen, für dieses Kunsthandwerk nicht ein. Deshalb das sehr lahme "Öko-Argument".

Aber nun hält das windige Öko-Argument für alles mögliche und unmögliche her. Öko zieht, Öko verkauft sich gut. Als die Quarzuhren den Markt eroberten (da war von "Öko" noch keine Rede) und vielen Herstellern von mechanischen Uhren das Leben schwer machten oder es sogar beendeten, kamen einige auf die Idee, beide Konzepte miteinander zu verbinden. Seiko entwickelte die kinetic automatic watch, die Schweizer entwickelten ähnliche Konzepte, ließen die Sache aber später wieder fallen. Mechanikpuristen waren und sind skeptisch: die "reine Lehre" ist perdu. Im Inneren dieser Uhren sitzt nämlich ein wieder aufladbarer Kondensator (neuere Modelle verwenden Lithium-Ionen-Batterien wie etwa Smartphones) mit dem Unterschied, dass die nicht an die Steckdose müssen, sondern durch Kinetik, das heißt, durch die Bewegungen des Trägers aufgeladen werden. Aufladen wie eine Automatikuhr, Ganggenauigkeit wie eine Quarzuhr, denn sie ist im Grunde nichts anderes. Der Kondensator (neuerdings LiIo-Batterie) treibt das Quarzwerk an. Ganz guter Vergleich: eine Fahrradlampe ist nicht mechanisch, auch wenn sie ihre Energie durch einen Dynamo, das heißt wiederum durch den Fahrer erhält. Ich habe lange mit mir diskutiert sozusagen: wenn ich's mir mal leisten kann, kommt eine Seiko- oder Pulsar-Kinetic in meine kleine Sammlung. Das Foto zeigt übrigens eine russische "Raketa" (Automatik), die ich für sehr wenig Geld aus der Ukraine erstanden habe. Leider ist von den großen, traditionellen Uhrenfabriken nur noch die "Vostok" aktiv. Nun, 80% der Russen kaufen chinesische Uhren.  

Tuesday, 6 June 2017

Sarah Stricker schreibt aus Israel


"Bei Teilen der israelischen Bevölkerung mag tatsächlich ein bisschen was davon (Schadenfreude, Anm. von mir) mitschwingen, was natürlich nicht sonderlich sympathisch, aber nach Jahrzehnten des Terrors, in denen sich das Verständnis der Deutschen doch sehr in Grenzen hielt, in denen ich auf jeden, aber auch wirklich jeden Artikel, den ich je von hier aus geschrieben habe, mindestens ein, zwei Nachrichten bekommen habe, in denen mir erklärt wurde, die Israelis hätten sich das alles schon selbst zuzuschreiben, vielleicht ja auch ein bisschen verständlich ist."

Hier der ganze Brief. Es wird höchste Zeit für die Deutschen, auch für die links-grünen Antisemiten "Israelkritiker", von den Israelis zu lernen. Die wissen nämlich, womit wir es zu tun haben.:

http://cicero.de/salon/gesellschaftskritik-die-ermatteten


Monday, 5 June 2017

Die Kirche der Deutschen

Der Homo Germanicus glaubt gerne. Und der Typus Homo Germanicus Novus ist derart geist- und wissenschaftsfeindlich, dass er der einstigen römisch-katholischen Inquisition eine große Freude gemacht hätte. 

Dieser sehr spezielle Glaube ist selektiv und eng verknüpft mit der ganz speziellen selektiven Angst, der weltbekannten "German Angst". Diese Angst ist tatsächlich selektiv. Man fürchtet sich grundsätzlich nur vor dem Abwegigen oder dem Eventuellen, das in 1000 Jahren die (meistens nicht vorhandenen) Nachkommen belästigen könnte. Zerstört ein Tsunami ein 11.000km weit entferntes AKW, haben die Deutschen Angst, obwohl ein Tsunami in Deutschland äußert wenig wahrscheinlich ist. Zerfetzt ein Rechtgläubiger 12 Menschen im sehr nahen Berlin, beten sie für den verwirrten Mörder, weil sie glauben, dass Rechtgläubigkeit nichts mit Rechtgläubigkeit zu tun hat. 

Gläubige verachten Zahlen. Es sei denn, sie sind Bestandteil irgendeines modischen Schwafelzaubers, an den sie natürlich glauben. Sie schlucken andächtig "Excrementum Bovinum C100" oder dergleichen, dabei wäre ein Schluck Leitungswasser mindestens genauso homöopathisch "wirksam", wenn man bedenkt, dass dort "hochpotenzierte" (Homöopathen-Gequatsche. Richtig ist: hochverdünnt) Medikamentenrückstände alle denkbaren Zipperlein heilen müssten. 

Aber halt, bei diesen Überlegungen drängelt sich wieder die lästige Ratio in den Glauben. Aktuell geißelt die Heilige Klima-Inquisition den Apostaten Trump. Dieser Abtrünnige zweifelt ja nicht daran, dass sich das Erdklima seit über 4 Milliarden Jahren immer mal wieder ändert, er hegt nur Zweifel daran, dass diese Änderungen menschengemacht sind. Einige Zahlen sprechen für den Häretiker. Aber es sind eben teuflische Zahlen und nicht dieses urwahre, urgründelnde Bauchfühlen, das die profithungrigen Hirten der Klimagläubigen eint. Da stehen einfach zu viele Aktienpakete auf dem Spiel, Herr Trump! Die Klima-Industrie braucht Gläubige. So wie die vielen anderen neuen Industrien, die auf den Glauben setzen und damit sehr gut fahren.

Diesen Artikel möchte ich meinen (hoffentlich nicht) gläubigen Lesern* nicht vorenthalten:

https://philosophia-perennis.com/2017/06/04/die-wut-auf-den-terror/

*ich werde mich an der barbarischen Zertrümmerung der deutschen Sprache nicht mehr beteiligen und das generische Maskulinum oder Femininum (genauer: Androgynum) verwenden. Die unsinnige Doppelbenennung ("Leserinnen und Leser" u.a.) zeugt von Unkenntnis der Struktur der deutschen Sprache. Die deutsche Sprache meint beim Generikum immer Menschen(!), d.h. selbstverständlich immer Frauen und Männer. Nur bei einer persönlichen Anrede wie "meine Damen und Herren" ist diese Teilung sinnvoll, denn "meine Menschen" klänge doch sehr fremdartig. 

Sunday, 4 June 2017

London bei Nacht
In der Nacht zum Sonnabend kam es in London zu einer bedauerlichen Rangelei. Drei Einzelfälle mit psychischen Problemen trafen sich in einem Transporter, der daraufhin losraste. Dieses spontane Losrasen des Transporters traumatisierte die polizeibekannten Unbegleiteten; es kam zu einer plötzlichen Blitzradikalisierung, die mit Blaubeermarmalade aber nichts zu tun hat. Die deutschen Medien stehen vor einem Rätsel, weil die Hintergründe vollkommen unklar sind. Um einen Generalverdacht gegen Transporter gar nicht erst aufkommen zu lassen, will Justizminister Heiko Maas zusammen mit allen anderen den Kampf gegen Rechts weiter verschärfen.

Wie von mir erwartet und hier schon thematisiert, dreht sich langsam aber sicher der Wind in Großbritannien: sie sind ja tolerant, die Briten (im lateinischen Sinne), aber nicht unbegrenzt. Und diese Grenze scheint nun durch die neuen Morde überschritten. Es wird jetzt Klartext geredet, das deutliche "I-Wort" wird nicht mehr vermieden. Die mörderische Ideologie also, die hinter allem steht, wird klar benannt, angemessene, und das heißt strenge Maßnahmen sollen ergriffen werden.
In den deutschen Medien wird Theresa Mays Ankündigung natürlich falsch übersetzt und toleranzbesoffen weichgespült. Schließlich freut sich Katrin Göring-Eckardt über alle das. Na, noch ein paar (Massen-)Morde in Deutschland, und auch der grünlichste, dümmste Deutsche wird sich einen Prinz Eugen herbeisehnen, der die Barbaren 1716 entschlossen und mutig zurückdrängte und damit das Abendland knapp retten konnte. Hoffnung habe ich allerdings wenig, denn die Deutschen lieben ihren Untergang mit Pauken und Trompeten. Wenn alles vorbei ist, wird selbstverständlich wieder laut gejammert werden: das konnten wir doch nicht wissen. Doch, doch, ihr könnt sehr wohl, ihr wollt nicht. So wie immer.

Eine Leserin schreibt an Hadmut Danisch:

"Sie sagt, kaum haben wir genug Männer, die der Chef im Hause sind, läuft der Laden wieder rund, die Frauen werden sich blitzschnell wieder unterordnen, und alles ist gut. Sie habe schon die ersten Bio-Deutschen gesehen, die inzwischen einen auf arabischer Macker machen, weil sie sehen, dass sie damit Erfolg haben."

Hier der ganze vergnügliche Text:

http://www.danisch.de/blog/2017/06/03/trial-and-error-das-ende-ist-nahe/

Ein guter Teil der Regierungsverantwortlichen sind SED/Stasi-geschult. Sie können nicht nur die Methoden anwenden, sie haben auch gelernt, was in der DDR sozusagen suboptimal lief: schlechte Presse, Aufsehen, Imageschaden. Wir erinnern uns an Ausbürgerungen, die damals sogar vom dumpfbackigsten Fernsehgucker registriert worden sind, an Verhaftungen von Menschen, die Erich Honeckers Ansichten nicht teilten. Das alles wurde damals vom West-Fernsehen thematisiert und zu Recht kritisiert.

Heute geht das ganz anders. Ausbürgerungen, Verhaftungen? Zuviel Aufsehen. Derlei unreifen Kinderkram überlässt man Erdogan und Co. Nein, die "Maasi" arbeitet zeitgemäß. Sie eliminiert unliebsame Ansichten aus den sozialen Netzwerken, und gleichzeitig verkauft sie dieses Vorgehen den unzähligen Schnarchnasen in Deutschland als "Kampf gegen Hass-Kommentare", die ja nichts anderes sind als Ansichten, die nicht regierungshörig sind. Die Methoden der Stasi werden übernommen, aber zeitgemäß verkleidet und verfeinert. Kaum jemand merkt es, und das ist natürlich erwünscht. Hier ein aktuelles Beispiel für die Arbeitsweise der modernisierten Stasi:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/sprach-der-rabe-nimmermehr/

Friday, 2 June 2017

Afghanistan ist nicht sozialhilfesicher

Alle anderen Länder aber auch nicht, so eine sozialfeminine Finanzexpertin der Grünen, die nicht genannt werden will. "Eine Scheidung ist immer schlimm", so die scheidungserfahrene Expertin, "kann aber humanitär erleichtert werden, wenn der reiche Partner dem ärmeren so viel Geld gibt, dass er sein gewohntes Leben weiterführen kann." 

Ein Abschiebestopp ist daher unumgänglich, "denn wenn es zu einer Scheidung zwischen Deutschland und einem abgelehnten Asylbewerber kommt, darf sich der Lebensstandard des Abgeschobenen auf keinen Fall verschlechtern", so alle Grünen und alle anderen. Zwar wären die Lebenshaltungskosten in den sozialhilfeunsicheren Ländern erheblich niedriger, diese müssten jedoch von den Abgeschobenen selbst bezahlt werden. Das wäre eine 100%ige Verschlechterung gegenüber dem Leben im sozialhilfesicheren Deutschland.  

Thursday, 1 June 2017

Kennen Sie Präpopelanten?
Vermutlich nicht. Präpopelanten sind menschenähnliche Wesen, über die man in den sozialen Netzwerken ungestraft Witze reißen darf. Ja, man darf sogar einen gemachten Witz über Präpopelanten "liken" ohne eine Geldstrafe zu zahlen und gesperrt zu werden. Erst kürzlich hat eine 62-jährige Frau einen schweren Fehler begangen und einen Witz "geliked", der nicht über Präpopelanten gerissen wurde:

Ja, gute Frau, Augen auf bei der Witzwahl. Lachen Sie über Präpopelanten. Zum Beispiel: Was halten Sie von Präpopelanten? - Abstand. Hoho. Geht doch.

In Zukunft werden wir durch Millionen von Klimaflüchtlingen stark bereichert, während besonders in der Urlaubszeit Menschen, die schon länger hier leben, vor dem hiesigen Klima flüchten und in die Länder der Klimaflüchtlinge fliehen. Durch dieses Fliehen in genau entgegengesetzte Richtungen wird das Klima insgesamt - arithmetisch gemittelt - gemäßigt. Auch die CO2-Abdrücke neutralisieren sich, weil sowohl die Hierher-Klimaflüchtlinge als auch die Dorthin-Klimaflüchtlinge ausatmen müssen. Alle NGO und Regierungen sind herzlich eingeladen, meine Ausführungen zu klauen und auf dem nächsten Klima-Flüchtlings-Gipfel-Abendessen vorzutragen.   

Ein Lügner glaubt keinem An dieses sehr tiefsinnige Sprichwort muss ich immer denken, wenn ich die Propaganda (in der Vor-Merkelzeit gab e...