Sunday, 6 August 2017

Aus Zeitgründen nur was Kurzes

Deutschland galt einmal als sicheres Reiseland. Hier das aktuelle Ranking:

http://reports.weforum.org/travel-and-tourism-competitiveness-report-2017/ranking/#series=TTCI.A.02

Sie müssen ziemlich weit runterscrollen, bis Sie das ehemals sichere Reiseland finden. Woran das wohl liegen mag? Wenn Sie es wissen sollten - und ich bin sicher, Sie wissen es - sagen Sie's nicht öffentlich. Sonst kriegen Sie vielleicht Ärger mit der Stasi Maasi.
Ist ja auch alles ganz egal, denn "Deutschland geht es gut." (O-Ton Merkel) In dieser etwas anderen Wahlwerbung wird das ganz deutlich...:

http://www.hoer-talk.de/upload/up/Wahlwerbung_CDU-1502000784.mp3

Am 24. September haben Sie die Möglichkeit, eine Oppositionspartei zu wählen.

Friday, 28 July 2017

Nur keine Aufregung

Wer nicht in Hamburg lebt und nicht bei Edeka einkauft, hat überhaupt nichts zu befürchten. Ganz wichtig ist und bleibt: der Kampf gegen Rechts. 

Sobald ein Muslim in Deutschland die Migranten-TÜV-Prüfung bestanden hat – das heißt: er muss den Behörden als potentieller Mörder bekannt zu sein – darf er seinen koranischen Geschäften nachgehen. Mit 26 ist er ein typischer unbegleiteter Jugendlicher mit psychischen Problemen. Hoffentlich muss er nicht so viele therapeutische Gespräche erdulden.
http://www.focus.de/politik/deutschland/in-hamburg-messer-mann-greift-wahllos-kunden-im-supermarkt-an-ein-toter-mehrere-verletzte_id_7411437.html

Ein Leser schreibt:

In den Medien wird es wieder heißen: „Psychisch verwirrter Einzeltäter“. Bedauerlicher Einzelfall. Schwamm drüber. „Allahu Akbar“ soll er gerufen haben? Posttraumatische Belastungsstörung. Das hat mit dem Islam nix zu tun. Was wohl los wäre, wenn ein Angehöriger der biodeutschen Köterrasse unter „Sieg Heil“ Rufen Mohammedaner reihenweise absticht…?

Tuesday, 25 July 2017

Sieferle schreibt: 

"Die Juden teilten selbst nicht die Bewertung, die ihnen seitens der Christenheit widerfuhr, während die Deutschen die ersten sind, ihre unauflösliche Schuld zuzugeben - wenn dies auch gewöhnlich in einer Weise geschieht, daß derjenige, welcher von der Schuld oder "Verantwortung" der Deutschen spricht, sich selbst zugleich von dieser reinigt, (...)." (Finis Germania, Antaios, S. 68). Damit legt Sieferle das Psychogramm der Nachkriegs-Deutschen frei. Nicht um "Schuldkult" geht es. Es ist der weltmeisterliche Stolz, mit dem die Deutschen ihre Buß- und Sühnerituale und damit vor allem sich selbst feiern, frisch und exkulpiert. 

Und sie nehmen sich als Musterschüler jedes Recht heraus, lebende Juden zu maßregeln und ihre (erneute) Vernichtung billigend in Kauf zu nehmen. Finis Germania ist eine Sammlung von Entwürfen, Ansätzen, sehr gedrängt, aphoristisch. Ich vermag dem Autor der Jüdischen Allgemeinen nicht zu folgen. Ich kann in Sieferle keinen Antisemiten erkennen. Allerdings ist er auch kein schleimender Philosemit, der jede Szene aus "Schindlers Liste" kennt und dessen beste Freunde natürlich Juden sind. Nein, das ist er zum Glück nicht.    

Addendum: "Skandalbücher"werden gerne gekauft und können dadurch zu Bestsellern werden. Die allermeisten Skandalbücherkäufer stellen das stolz Erworbene neben das Erst-oder Zweitbuch, wo es dann verstaubt. Das geschah damals mit den "Satanischen Versen", die ohne Fatwa gegen Rushdie niemand gekauft hätte und aktuell mit Sieferles Nachlass-Bändchen.  

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29006

Friday, 21 July 2017

Leser dieses Blogs...

...,aber nicht nur dieses natürlich, wissen das längst:

http://meedia.de/2017/07/20/losungen-der-politischen-elite-unkritisch-uebernommen-otto-brenner-studie-kritisiert-fluechtlingsberichterstattung-von-faz-bild-co/

Die Medien haben fahrlässig Hofberichterstattung geleistet und sind ihrer Pflicht, nämlich zu berichten(!), in keiner Weise nachgekommen. Seit September 2015 haben die Leser tendenziöse, regierungshörige Propaganda lesen müssen, getarnt als "Berichte". Das betrifft die großen Tageszeitungen sowie vor allem ARD und ZDF. Wir wollen hoffen, dass sich das ändert und zwar schleunigst.

Der einzige ernstzunehmende "Grüne" (noch...) sagt richtig:

“Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören.” (Boris Palmer)

Thursday, 20 July 2017

Adoptionsrecht für Kinder

Wie wär's? Dass nach der "Ehe für alle" nun alle ein Recht auf Kinderbesitz einfordern, war vorherzusehen. Wer fragt die Kinder? Wer fragt sie, ob sie nicht vielleicht doch lieber mit weiblicher Mama und männlichem Papa aufwachsen wollen, mit Eltern? Wenn 14-Jährige selbst entscheiden, dass sie gerne in einer "Regenbogenfamilie" oder mit zwei Papas oder Mamas leben möchten, bitteschön, warum nicht? Aber es muss die Entscheidung der Kinder sein. Sie dürfen nicht hilflose Knetmasse des Zeitgeistes sein. 

Kurze Anmerkung zu Rolf Peter Sieferles "Finis Germania"*

Sieferles Buchtitel ist „Finis Germania“. Nanu, dachten sich wohl manche Achtklässler und maulten besserwisserisch in den Medien. Müsste es nicht "Finis Germaniae" heißen? Das Ende der Deutschen? Gemach, mit Anfängerlatein kommen wir hier nicht weiter. Sieferle bedient sich des antiken Lateins, das ohne Interpunktion notiert wurde. Aufzufassen ist der Titel hier vokativisch: Finis, O Germania. Es ist vorbei, Deutschland. 

Ich habe sein Buch mit großem Gewinn gelesen. Zwei Punkte missfallen mir dennoch: 1. Der Erfolg Israels hätte „nichts mit dem Judentum zu tun“, schreibt er unkommentiert und unbegründet. Warum ist in Süd-Korea Talmud Schulpflichtfach? Weil man dort davon ausgeht, dass der überdurchschnittlich hohe wissenschaftliche Output per capita der Juden vielleicht doch „etwas mit dem Judentum zu tun hat.“ 2. Er bezeichnet Deutsche und Juden als „Komplementärvölker“ und versteigt sich dann in eine sehr schräge Analogie: so wie die Juden als „Christusmörder“ stigmatisiert wurden, müssten nun die Deutschen die „ewige Schuld“ an der Shoa mit sich tragen. Nun, die Juden wurden Opfer einer Legende, eines Mythos (wir wissen kaum etwas über die historische Person Jesus, die Evangelien sind zum großen Teil Transpositionen aus den Cäsar-Quellen), während die Juden Opfer grausamster, ganz realer Pogrome waren, die in der Shoa ihren furchtbarsten Höhepunkt hatten. Diese Analogie Sieferles ist obszön.
*Rolf Peter Sieferle, Finis Germania, Verlag Antaios

Wednesday, 19 July 2017

Schon wieder Islam?

So mancher Leser wird wohl so denken. Kann er nicht mal über was anderes schreiben? Es gibt doch so viel Schönes in Deutschland, die Wälder, Seen, die quakenden Frösche, Gänseblümchen sind auch hübsch. Aber immer wieder fängt er mit dem Islam an. Mit der Islamisierung.

Stimmt. Und 1932 hätten dieselben Leser dasselbe gedacht, nur hätten sie statt Islam Nationalsozialismus gedacht. Ein paar schlimme Jungs gibt's da, klar, aber der Spuk ist bald vorbei. Jens, schreib doch über Wälder, Seen und quakende Frösche. Und vergiss die hübschen Gänseblümchen nicht.
Ich mache mir keine Illusionen. Es wird passieren. Wieder passieren. Mir geht es nur darum, wirklich nur noch darum, dass niemand, wirklich niemand später wieder sagen kann, er hätte das alles ja nicht wissen können.

https://philosophia-perennis.com/2017/07/18/migration-oic/

Tuesday, 18 July 2017

Kommen Deutsche mit Mittelmäßigkeit klar?

Deutschland geht es gut, melden die Medien täglich und vor den Wahlen wahrscheinlich öfter. Die Arbeitslosenquote ist zur Zeit niedrig (zumindest bei geschönter Statistik), die Wirtschaft brummt, der Export läuft prächtig. Das ist der Ist-Zustand. Jetzt läuft das so.
Die Deutschen zeigen sich hier seltsam gespalten. Auf der einen Seite hamstern sie weltmeisterlich Sparguthaben - für die Zukunft, wofür sonst? Sie lieben Versicherungen, die ebenfalls für die Zukunft vorsorgen sollen. Man denkt an die Zukunft, vielleicht mehr als nötig. Aber man tut es eben.

Wenn es um Politik geht, ist dieses mitunter übertriebene Denken an die Zukunft vergessen. Dabei gibt es mindestens zwei sehr negative Entwicklungen: die desaströse Bildungspolitik und die brandgefährliche Einwanderungspolitik. An beiden Fehlentwicklungen soll nichts geändert werden, jedenfalls nicht von der Einheitspartei CDU/CSU/SPD/Grüne/Die Linke/FDP. Ab und zu mault der Seehofer ein bisschen, aber dann applaudiert er mit allen anderen wieder stramm der Rautenkaiserin, wenn die irgendwas spricht. Ähnlich sieht es mit der FDP aus. Ein bisschen Rasseln vor der Wahl, aber bloß nicht den möglichen Koalitionspartner verärgern. Eine echte Oppositionspartei gibt es zur Zeit nicht. Merkels SED regiert und das wohl noch sehr lange, wenn die Wahlumfragen das tatsächliche Wahlergebnis einigermaßen abbilden.

Aber hier soll es um etwas anderes gehen. Wenn die Prognosen zutreffen, wird Deutschland den Anschluss an die Weltspitze in naher Zukunft verlieren. In nicht wenigen Bereichen hinkt es jetzt schon weit hinterher. Wir sagten es schon, die Generation der Kompetenten geht jetzt in Rente, was nachkommt, ist insgesamt schlechter ausgebildet, und die Besten unter ihnen verlassen das Land, weil sie in Deutschland von unqualifizierten Gesinnungsdogmatikern behindert werden. Die guten Köpfe gehen in Länder, wo sie frei und ungestört forschen dürfen. Übrig bleiben inkompetente Schwätzer.

Nun könnte man fragen: na und? Warum denn nicht? Muss Deutschland denn immer ganz oben mitspielen? Warum soll es nicht mittelmäßig und weniger erfolgreich sein, so wie die meisten anderen?

Um mich diesen Fragen zu widmen, möchte ich zwei verfemte Begriffe bemühen, die wie u.a. "das Böse" aus dem soziologischen Diskurs verschwunden sind: dem (Volks-)Charakter, der Mentalität. Im post-strukturalistischen Zeitalter glaubt man ja allen Ernstes, man könnte empirische Tatsachen durch das Weglassen von Begriffen sozusagen wegzaubern. Volkscharakter, Mentalität darf's nicht geben, also verwenden wir einfach die Begriffe nicht, und husch husch, wie im Märchen, verschwinden auch die Dinge.

Das Aufkommen des Nationalsozialismus wird auch damit erklärt, dass es den Deutschen schlecht ging. Versailler Vertrag, Weltwirtschaftskrise, daraus resultierend eine hohe Arbeitslosenzahl. Nur: wie ging es denn den anderen? Den anderen Europäern, den Amerikanern? Ging es denen so viel besser? Oder kamen die insgesamt einfach besser klar mit einer Krise? Zugespitzt: Brauchten die nicht unbedingt einen Hitler, einen "Erlöser"? 'Und warum nicht?

Und allgemein gibt es auch heute Länder, die ständig an der Staatspleite schrammen oder sogar pleite sind, in denen Korruption herrscht, an jedem zweiten Wochenende geputscht wird oder ein kleiner Bürgerkrieg stattfindet. Trotzdem scheint es so, dass die Völker dieser Länder nicht vollkommen verzweifelt sind. Sie kommen irgendwie mit etwas klar, das für deutsche Menschen der schlimmste Albtraum wäre. Auch eine sehr hohe Arbeitslosigkeit scheint in diesen Ländern nicht das Ende der Welt zu bedeuten. Dann wird eben nicht gearbeitet. Es gibt Schlimmeres. Für Deutsche nicht. Sie arbeiten nun einmal gerne, und vor allem deshalb war Deutschland ein leistungsfähiges Land. Wie soll man das besser beschreiben als mit den Begriffen Volkscharakter bzw. Mentalität? Es ist nicht so leicht, Mentalität griffig zu definieren. Mentalität bedeutet mehr als Geisteshaltung oder -ausrichtung.
Ich möchte daher eine Werteskala vorschlagen. Was ist für die Mehrheit eines Volkes am wichtigsten, um ein gutes Lebensgefühl zu haben, oder besser Lebensfreude (im Sinne Epikurs). Was verschafft mir heitere Gelassenheit und Zuversicht?
Ich gehe davon aus, dass schon innerhalb Europas große Differenzen zu finden wären, wenn jeder, sagen wir, seine zehn wichtigsten Punkte aufschriebe.         
Ich postuliere: die Deutschen kommen nicht mit Krisen klar. Somit auch nicht mit Mittelmäßigkeit oder Schlechterem. Das macht sie unzufrieden, sehr unzufrieden und gefährlich und unerträglich für die Welt. Es ist ihr Charakter, ihre Mentalität.

Und nun der erste Clou: kein Volk lässt sich so leicht zufriedenstellen wie das deutsche. Und nur vollkommen verblödete Politiker erkennen das nicht. Sie regieren gegen das Volk, gegen seinen Charakter. Gebt den Deutschen einen sicheren Arbeitsplatz, sichere Renten und genug Urlaub, denn sie reisen für ihr Leben gern. Der zweite Clou: daraus ergibt sich wie von selbst ihre Spitzenstellung in der Welt, die sie zur Zufriedenheit brauchen und von der die Welt auch profitiert. Jeder Politiker sollte froh sein über so ein arbeitsames und letztlich genügsames Volk. Aber nein, sie zerstören mit ihren gefährlichen Sozialexperimenten und ihren hypermoralischen Weltretter-Allüren alles. Die Deutschen und am Ende Europa.

Hadmut Danisch wundert sich. Und ich mich auch:

http://www.danisch.de/blog/2017/07/17/fussball-und-modeln/

Ein Lügner glaubt keinem An dieses sehr tiefsinnige Sprichwort muss ich immer denken, wenn ich die Propaganda (in der Vor-Merkelzeit gab e...