Leser dieses Blogs...
...,aber nicht nur dieses natürlich, wissen das längst:
http://meedia.de/2017/07/20/losungen-der-politischen-elite-unkritisch-uebernommen-otto-brenner-studie-kritisiert-fluechtlingsberichterstattung-von-faz-bild-co/
Die Medien haben fahrlässig Hofberichterstattung geleistet und sind ihrer Pflicht, nämlich zu berichten(!), in keiner Weise nachgekommen. Seit September 2015 haben die Leser tendenziöse, regierungshörige Propaganda lesen müssen, getarnt als "Berichte". Das betrifft die großen Tageszeitungen sowie vor allem ARD und ZDF. Wir wollen hoffen, dass sich das ändert und zwar schleunigst.
Der einzige ernstzunehmende "Grüne" (noch...) sagt richtig:
“Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören.” (Boris Palmer)
In meinem Blog dürfen Finger in alle Wunden gelegt werden, egal, ob die Wunden rechts, links oder in der Mitte liegen. Es darf frech und gerne witzig geschrieben werden. Justiziable Kommentare werden grundsätzlich nicht veröffentlicht. Wenn Sie etwas in meine Kaffeekasse legen möchten, wäre das natürlich sehr nett. Meine PayPal-Adresse: erikativum@yahoo.co.uk Vielen Dank!
Friday, 21 July 2017
Thursday, 20 July 2017
Adoptionsrecht für Kinder
Wie wär's? Dass nach der "Ehe für alle" nun alle ein Recht auf Kinderbesitz einfordern, war vorherzusehen. Wer fragt die Kinder? Wer fragt sie, ob sie nicht vielleicht doch lieber mit weiblicher Mama und männlichem Papa aufwachsen wollen, mit Eltern? Wenn 14-Jährige selbst entscheiden, dass sie gerne in einer "Regenbogenfamilie" oder mit zwei Papas oder Mamas leben möchten, bitteschön, warum nicht? Aber es muss die Entscheidung der Kinder sein. Sie dürfen nicht hilflose Knetmasse des Zeitgeistes sein.
Kurze Anmerkung zu Rolf Peter Sieferles "Finis Germania"*
Sieferles Buchtitel ist „Finis Germania“. Nanu, dachten sich wohl manche Achtklässler und maulten besserwisserisch in den Medien. Müsste es nicht "Finis Germaniae" heißen? Das Ende der Deutschen? Gemach, mit Anfängerlatein kommen wir hier nicht weiter. Sieferle bedient sich des antiken Lateins, das ohne Interpunktion notiert wurde. Aufzufassen ist der Titel hier vokativisch: Finis, O Germania. Es ist vorbei, Deutschland.
Ich habe sein Buch mit großem Gewinn gelesen. Zwei Punkte missfallen mir dennoch: 1. Der Erfolg Israels hätte „nichts mit dem Judentum zu tun“, schreibt er unkommentiert und unbegründet. Warum ist in Süd-Korea Talmud Schulpflichtfach? Weil man dort davon ausgeht, dass der überdurchschnittlich hohe wissenschaftliche Output per capita der Juden vielleicht doch „etwas mit dem Judentum zu tun hat.“ 2. Er bezeichnet Deutsche und Juden als „Komplementärvölker“ und versteigt sich dann in eine sehr schräge Analogie: so wie die Juden als „Christusmörder“ stigmatisiert wurden, müssten nun die Deutschen die „ewige Schuld“ an der Shoa mit sich tragen. Nun, die Juden wurden Opfer einer Legende, eines Mythos (wir wissen kaum etwas über die historische Person Jesus, die Evangelien sind zum großen Teil Transpositionen aus den Cäsar-Quellen), während die Juden Opfer grausamster, ganz realer Pogrome waren, die in der Shoa ihren furchtbarsten Höhepunkt hatten. Diese Analogie Sieferles ist obszön.
*Rolf Peter Sieferle, Finis Germania, Verlag Antaios
Kurze Anmerkung zu Rolf Peter Sieferles "Finis Germania"*
Sieferles Buchtitel ist „Finis Germania“. Nanu, dachten sich wohl manche Achtklässler und maulten besserwisserisch in den Medien. Müsste es nicht "Finis Germaniae" heißen? Das Ende der Deutschen? Gemach, mit Anfängerlatein kommen wir hier nicht weiter. Sieferle bedient sich des antiken Lateins, das ohne Interpunktion notiert wurde. Aufzufassen ist der Titel hier vokativisch: Finis, O Germania. Es ist vorbei, Deutschland.
Ich habe sein Buch mit großem Gewinn gelesen. Zwei Punkte missfallen mir dennoch: 1. Der Erfolg Israels hätte „nichts mit dem Judentum zu tun“, schreibt er unkommentiert und unbegründet. Warum ist in Süd-Korea Talmud Schulpflichtfach? Weil man dort davon ausgeht, dass der überdurchschnittlich hohe wissenschaftliche Output per capita der Juden vielleicht doch „etwas mit dem Judentum zu tun hat.“ 2. Er bezeichnet Deutsche und Juden als „Komplementärvölker“ und versteigt sich dann in eine sehr schräge Analogie: so wie die Juden als „Christusmörder“ stigmatisiert wurden, müssten nun die Deutschen die „ewige Schuld“ an der Shoa mit sich tragen. Nun, die Juden wurden Opfer einer Legende, eines Mythos (wir wissen kaum etwas über die historische Person Jesus, die Evangelien sind zum großen Teil Transpositionen aus den Cäsar-Quellen), während die Juden Opfer grausamster, ganz realer Pogrome waren, die in der Shoa ihren furchtbarsten Höhepunkt hatten. Diese Analogie Sieferles ist obszön.
*Rolf Peter Sieferle, Finis Germania, Verlag Antaios
Wednesday, 19 July 2017
Schon wieder Islam?
So mancher Leser wird wohl so denken. Kann er nicht mal über was anderes schreiben? Es gibt doch so viel Schönes in Deutschland, die Wälder, Seen, die quakenden Frösche, Gänseblümchen sind auch hübsch. Aber immer wieder fängt er mit dem Islam an. Mit der Islamisierung.
Stimmt. Und 1932 hätten dieselben Leser dasselbe gedacht, nur hätten sie statt Islam Nationalsozialismus gedacht. Ein paar schlimme Jungs gibt's da, klar, aber der Spuk ist bald vorbei. Jens, schreib doch über Wälder, Seen und quakende Frösche. Und vergiss die hübschen Gänseblümchen nicht.
Ich mache mir keine Illusionen. Es wird passieren. Wieder passieren. Mir geht es nur darum, wirklich nur noch darum, dass niemand, wirklich niemand später wieder sagen kann, er hätte das alles ja nicht wissen können.
https://philosophia-perennis.com/2017/07/18/migration-oic/
So mancher Leser wird wohl so denken. Kann er nicht mal über was anderes schreiben? Es gibt doch so viel Schönes in Deutschland, die Wälder, Seen, die quakenden Frösche, Gänseblümchen sind auch hübsch. Aber immer wieder fängt er mit dem Islam an. Mit der Islamisierung.
Stimmt. Und 1932 hätten dieselben Leser dasselbe gedacht, nur hätten sie statt Islam Nationalsozialismus gedacht. Ein paar schlimme Jungs gibt's da, klar, aber der Spuk ist bald vorbei. Jens, schreib doch über Wälder, Seen und quakende Frösche. Und vergiss die hübschen Gänseblümchen nicht.
Ich mache mir keine Illusionen. Es wird passieren. Wieder passieren. Mir geht es nur darum, wirklich nur noch darum, dass niemand, wirklich niemand später wieder sagen kann, er hätte das alles ja nicht wissen können.
https://philosophia-perennis.com/2017/07/18/migration-oic/
Tuesday, 18 July 2017
Kommen Deutsche mit Mittelmäßigkeit klar?
Deutschland geht es gut, melden die Medien täglich und vor den Wahlen wahrscheinlich öfter. Die Arbeitslosenquote ist zur Zeit niedrig (zumindest bei geschönter Statistik), die Wirtschaft brummt, der Export läuft prächtig. Das ist der Ist-Zustand. Jetzt läuft das so.
Die Deutschen zeigen sich hier seltsam gespalten. Auf der einen Seite hamstern sie weltmeisterlich Sparguthaben - für die Zukunft, wofür sonst? Sie lieben Versicherungen, die ebenfalls für die Zukunft vorsorgen sollen. Man denkt an die Zukunft, vielleicht mehr als nötig. Aber man tut es eben.
Wenn es um Politik geht, ist dieses mitunter übertriebene Denken an die Zukunft vergessen. Dabei gibt es mindestens zwei sehr negative Entwicklungen: die desaströse Bildungspolitik und die brandgefährliche Einwanderungspolitik. An beiden Fehlentwicklungen soll nichts geändert werden, jedenfalls nicht von der Einheitspartei CDU/CSU/SPD/Grüne/Die Linke/FDP. Ab und zu mault der Seehofer ein bisschen, aber dann applaudiert er mit allen anderen wieder stramm der Rautenkaiserin, wenn die irgendwas spricht. Ähnlich sieht es mit der FDP aus. Ein bisschen Rasseln vor der Wahl, aber bloß nicht den möglichen Koalitionspartner verärgern. Eine echte Oppositionspartei gibt es zur Zeit nicht. Merkels SED regiert und das wohl noch sehr lange, wenn die Wahlumfragen das tatsächliche Wahlergebnis einigermaßen abbilden.
Aber hier soll es um etwas anderes gehen. Wenn die Prognosen zutreffen, wird Deutschland den Anschluss an die Weltspitze in naher Zukunft verlieren. In nicht wenigen Bereichen hinkt es jetzt schon weit hinterher. Wir sagten es schon, die Generation der Kompetenten geht jetzt in Rente, was nachkommt, ist insgesamt schlechter ausgebildet, und die Besten unter ihnen verlassen das Land, weil sie in Deutschland von unqualifizierten Gesinnungsdogmatikern behindert werden. Die guten Köpfe gehen in Länder, wo sie frei und ungestört forschen dürfen. Übrig bleiben inkompetente Schwätzer.
Nun könnte man fragen: na und? Warum denn nicht? Muss Deutschland denn immer ganz oben mitspielen? Warum soll es nicht mittelmäßig und weniger erfolgreich sein, so wie die meisten anderen?
Um mich diesen Fragen zu widmen, möchte ich zwei verfemte Begriffe bemühen, die wie u.a. "das Böse" aus dem soziologischen Diskurs verschwunden sind: dem (Volks-)Charakter, der Mentalität. Im post-strukturalistischen Zeitalter glaubt man ja allen Ernstes, man könnte empirische Tatsachen durch das Weglassen von Begriffen sozusagen wegzaubern. Volkscharakter, Mentalität darf's nicht geben, also verwenden wir einfach die Begriffe nicht, und husch husch, wie im Märchen, verschwinden auch die Dinge.
Das Aufkommen des Nationalsozialismus wird auch damit erklärt, dass es den Deutschen schlecht ging. Versailler Vertrag, Weltwirtschaftskrise, daraus resultierend eine hohe Arbeitslosenzahl. Nur: wie ging es denn den anderen? Den anderen Europäern, den Amerikanern? Ging es denen so viel besser? Oder kamen die insgesamt einfach besser klar mit einer Krise? Zugespitzt: Brauchten die nicht unbedingt einen Hitler, einen "Erlöser"? 'Und warum nicht?
Und allgemein gibt es auch heute Länder, die ständig an der Staatspleite schrammen oder sogar pleite sind, in denen Korruption herrscht, an jedem zweiten Wochenende geputscht wird oder ein kleiner Bürgerkrieg stattfindet. Trotzdem scheint es so, dass die Völker dieser Länder nicht vollkommen verzweifelt sind. Sie kommen irgendwie mit etwas klar, das für deutsche Menschen der schlimmste Albtraum wäre. Auch eine sehr hohe Arbeitslosigkeit scheint in diesen Ländern nicht das Ende der Welt zu bedeuten. Dann wird eben nicht gearbeitet. Es gibt Schlimmeres. Für Deutsche nicht. Sie arbeiten nun einmal gerne, und vor allem deshalb war Deutschland ein leistungsfähiges Land. Wie soll man das besser beschreiben als mit den Begriffen Volkscharakter bzw. Mentalität? Es ist nicht so leicht, Mentalität griffig zu definieren. Mentalität bedeutet mehr als Geisteshaltung oder -ausrichtung.
Ich möchte daher eine Werteskala vorschlagen. Was ist für die Mehrheit eines Volkes am wichtigsten, um ein gutes Lebensgefühl zu haben, oder besser Lebensfreude (im Sinne Epikurs). Was verschafft mir heitere Gelassenheit und Zuversicht?
Ich gehe davon aus, dass schon innerhalb Europas große Differenzen zu finden wären, wenn jeder, sagen wir, seine zehn wichtigsten Punkte aufschriebe.
Ich postuliere: die Deutschen kommen nicht mit Krisen klar. Somit auch nicht mit Mittelmäßigkeit oder Schlechterem. Das macht sie unzufrieden, sehr unzufrieden und gefährlich und unerträglich für die Welt. Es ist ihr Charakter, ihre Mentalität.
Und nun der erste Clou: kein Volk lässt sich so leicht zufriedenstellen wie das deutsche. Und nur vollkommen verblödete Politiker erkennen das nicht. Sie regieren gegen das Volk, gegen seinen Charakter. Gebt den Deutschen einen sicheren Arbeitsplatz, sichere Renten und genug Urlaub, denn sie reisen für ihr Leben gern. Der zweite Clou: daraus ergibt sich wie von selbst ihre Spitzenstellung in der Welt, die sie zur Zufriedenheit brauchen und von der die Welt auch profitiert. Jeder Politiker sollte froh sein über so ein arbeitsames und letztlich genügsames Volk. Aber nein, sie zerstören mit ihren gefährlichen Sozialexperimenten und ihren hypermoralischen Weltretter-Allüren alles. Die Deutschen und am Ende Europa.
Hadmut Danisch wundert sich. Und ich mich auch:
http://www.danisch.de/blog/2017/07/17/fussball-und-modeln/
Deutschland geht es gut, melden die Medien täglich und vor den Wahlen wahrscheinlich öfter. Die Arbeitslosenquote ist zur Zeit niedrig (zumindest bei geschönter Statistik), die Wirtschaft brummt, der Export läuft prächtig. Das ist der Ist-Zustand. Jetzt läuft das so.
Die Deutschen zeigen sich hier seltsam gespalten. Auf der einen Seite hamstern sie weltmeisterlich Sparguthaben - für die Zukunft, wofür sonst? Sie lieben Versicherungen, die ebenfalls für die Zukunft vorsorgen sollen. Man denkt an die Zukunft, vielleicht mehr als nötig. Aber man tut es eben.
Wenn es um Politik geht, ist dieses mitunter übertriebene Denken an die Zukunft vergessen. Dabei gibt es mindestens zwei sehr negative Entwicklungen: die desaströse Bildungspolitik und die brandgefährliche Einwanderungspolitik. An beiden Fehlentwicklungen soll nichts geändert werden, jedenfalls nicht von der Einheitspartei CDU/CSU/SPD/Grüne/Die Linke/FDP. Ab und zu mault der Seehofer ein bisschen, aber dann applaudiert er mit allen anderen wieder stramm der Rautenkaiserin, wenn die irgendwas spricht. Ähnlich sieht es mit der FDP aus. Ein bisschen Rasseln vor der Wahl, aber bloß nicht den möglichen Koalitionspartner verärgern. Eine echte Oppositionspartei gibt es zur Zeit nicht. Merkels SED regiert und das wohl noch sehr lange, wenn die Wahlumfragen das tatsächliche Wahlergebnis einigermaßen abbilden.
Aber hier soll es um etwas anderes gehen. Wenn die Prognosen zutreffen, wird Deutschland den Anschluss an die Weltspitze in naher Zukunft verlieren. In nicht wenigen Bereichen hinkt es jetzt schon weit hinterher. Wir sagten es schon, die Generation der Kompetenten geht jetzt in Rente, was nachkommt, ist insgesamt schlechter ausgebildet, und die Besten unter ihnen verlassen das Land, weil sie in Deutschland von unqualifizierten Gesinnungsdogmatikern behindert werden. Die guten Köpfe gehen in Länder, wo sie frei und ungestört forschen dürfen. Übrig bleiben inkompetente Schwätzer.
Nun könnte man fragen: na und? Warum denn nicht? Muss Deutschland denn immer ganz oben mitspielen? Warum soll es nicht mittelmäßig und weniger erfolgreich sein, so wie die meisten anderen?
Um mich diesen Fragen zu widmen, möchte ich zwei verfemte Begriffe bemühen, die wie u.a. "das Böse" aus dem soziologischen Diskurs verschwunden sind: dem (Volks-)Charakter, der Mentalität. Im post-strukturalistischen Zeitalter glaubt man ja allen Ernstes, man könnte empirische Tatsachen durch das Weglassen von Begriffen sozusagen wegzaubern. Volkscharakter, Mentalität darf's nicht geben, also verwenden wir einfach die Begriffe nicht, und husch husch, wie im Märchen, verschwinden auch die Dinge.
Das Aufkommen des Nationalsozialismus wird auch damit erklärt, dass es den Deutschen schlecht ging. Versailler Vertrag, Weltwirtschaftskrise, daraus resultierend eine hohe Arbeitslosenzahl. Nur: wie ging es denn den anderen? Den anderen Europäern, den Amerikanern? Ging es denen so viel besser? Oder kamen die insgesamt einfach besser klar mit einer Krise? Zugespitzt: Brauchten die nicht unbedingt einen Hitler, einen "Erlöser"? 'Und warum nicht?
Und allgemein gibt es auch heute Länder, die ständig an der Staatspleite schrammen oder sogar pleite sind, in denen Korruption herrscht, an jedem zweiten Wochenende geputscht wird oder ein kleiner Bürgerkrieg stattfindet. Trotzdem scheint es so, dass die Völker dieser Länder nicht vollkommen verzweifelt sind. Sie kommen irgendwie mit etwas klar, das für deutsche Menschen der schlimmste Albtraum wäre. Auch eine sehr hohe Arbeitslosigkeit scheint in diesen Ländern nicht das Ende der Welt zu bedeuten. Dann wird eben nicht gearbeitet. Es gibt Schlimmeres. Für Deutsche nicht. Sie arbeiten nun einmal gerne, und vor allem deshalb war Deutschland ein leistungsfähiges Land. Wie soll man das besser beschreiben als mit den Begriffen Volkscharakter bzw. Mentalität? Es ist nicht so leicht, Mentalität griffig zu definieren. Mentalität bedeutet mehr als Geisteshaltung oder -ausrichtung.
Ich möchte daher eine Werteskala vorschlagen. Was ist für die Mehrheit eines Volkes am wichtigsten, um ein gutes Lebensgefühl zu haben, oder besser Lebensfreude (im Sinne Epikurs). Was verschafft mir heitere Gelassenheit und Zuversicht?
Ich gehe davon aus, dass schon innerhalb Europas große Differenzen zu finden wären, wenn jeder, sagen wir, seine zehn wichtigsten Punkte aufschriebe.
Ich postuliere: die Deutschen kommen nicht mit Krisen klar. Somit auch nicht mit Mittelmäßigkeit oder Schlechterem. Das macht sie unzufrieden, sehr unzufrieden und gefährlich und unerträglich für die Welt. Es ist ihr Charakter, ihre Mentalität.
Und nun der erste Clou: kein Volk lässt sich so leicht zufriedenstellen wie das deutsche. Und nur vollkommen verblödete Politiker erkennen das nicht. Sie regieren gegen das Volk, gegen seinen Charakter. Gebt den Deutschen einen sicheren Arbeitsplatz, sichere Renten und genug Urlaub, denn sie reisen für ihr Leben gern. Der zweite Clou: daraus ergibt sich wie von selbst ihre Spitzenstellung in der Welt, die sie zur Zufriedenheit brauchen und von der die Welt auch profitiert. Jeder Politiker sollte froh sein über so ein arbeitsames und letztlich genügsames Volk. Aber nein, sie zerstören mit ihren gefährlichen Sozialexperimenten und ihren hypermoralischen Weltretter-Allüren alles. Die Deutschen und am Ende Europa.
Hadmut Danisch wundert sich. Und ich mich auch:
http://www.danisch.de/blog/2017/07/17/fussball-und-modeln/
Monday, 17 July 2017
La cage aux Queeres?
"La Cage aux Folles" war eine mäßig lustige Klamotte, aber wenigstens mindestens mäßig lustig. Die verbiesterte, bierernste realistische Version wartet noch auf eine witzige Verfilmung, obwohl die inzwischen bestimmt verboten würde. Interessant trotzdem: wenn Häresie zum Dogma wird, wird sie Orthodoxie. Das ist dann wieder zum Lachen, jedenfalls für mich.
Zu bekritteln habe ich dennoch etwas. Diesen Abschnitt:
"Angesichts der jüngsten Ereignisse verbleibt allerdings eine Frage: Wenn schon ein paar spätpubertierende linke und teils weibliche Dummköpfe reichen, um die deutsche Polizei trotz vorheriger Ankündigung dieser Ausschreitungen streckenweise wehrlos und überfordert erscheinen zu lassen, was machen wir dann, wenn hier wirklich mal was los ist?"
...hat Herr Steinhöfel wörtlich von Hadmut Danisch (Danisch.de) abgeschrieben, ohne das als Zitat kenntlich zu machen. Nicht sehr fein, Herr Steinhöfel.
Ex Oriente Lux
https://philosophia-perennis.com/2017/07/17/viktor-orban-ungarn/
* Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien. Bisher die einzigen Länder, die eine gute Chance haben, nicht vom mörderischen Islam kassiert zu werden. Sollte der einzige westeuropäische Politiker mit Hirn und Verantwortungsgefühl - der Österreicher Sebastian Kurz - Kanzler werden, darf man hoffentlich auch Österreich zur Gruppe der vernunftgelenkten Länder zählen.
Sie leben in einer Kleinstadt? Na, dann merken Sie ja nichts oder nicht viel von den Merkel'schen Kulturbereicherern. Kommt darauf an, in welcher Kleinstadt Sie leben. "Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu dir..." heißt es im Lied:
https://www.prikk.world/de/news/politik/innenpolitik/schorndorf-was-man-koeln-zu-silvester-erlebte-wird-nun-normalitaet
Nochwas zum Ärgern. Mich jedenfalls ärgert es sehr. Hier die ganze Schande:
https://www.tz.de/muenchen/stadt/sendling-ort43335/brauerei-kuendigt-casa-mia-in-sendling-pachtvertrag-8488765.html
Sunday, 16 July 2017
Falsche Annahmen?
Vorausgeschickt: ich bin außerordentlich vorsichtig mit dem "Allquantor" (für alle x gilt a). Grundsätzlich meine ich viele, die Mehrheit, niemals buchstäblich alle.
Viele wundern sich, dass Merkel immer noch so hohe Umfrageergebnisse erzielen kann. Trotz illegaler Masseneinwanderung und vielen dadurch verursachten Gewaltverbrechen, Gesetzesbruch, Denunzierung und Verfolgung von Andersdenkenden bis hin zu physischer Gewalt (AfD-Mitglieder/Sympathisanten und nicht nur die werden regelmäßig krankenhausreif geprügelt). Viele sehen die Ursache fürs Wegsehen in der Manipulation der Bevölkerung durch die Medien. Im Umkehrschluss hieße das, wenn die Menschen richtig informiert würden, wäre die Empörung so groß, dass die CDU/CSU/SPD/Grüne die Zustimmung verlören.
Da melde ich Zweifel an. Es wird vorausgesetzt:
1. Die Deutschen legen größten Wert auf Freiheit, somit auch auf das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Antithese: nein, das tun sie überhaupt nicht. Mit Freiheit können sie nichts anfangen. Sie macht ihnen Angst. Wenn es um freie Meinungsäußerung geht, dann immer nur um das Recht, die jeweils eigene Meinung überall äußern zu dürfen. Dieses Recht wird Menschen mit anderer Meinung nicht zugestanden. Das habe ich sowohl in sogenannten "linken" als auch in sogenannten "rechts-konservativen" Internetforen oft beobachten können.
Der wahrlich deutsche Begriff "Unruhestifter" ist kaum übersetzbar. Jeder, der die Ruhe stört, soll doch "nach drüben gehen", hieß es früher. Unruhestifter haben selber Schuld. Warum sind sie nicht still? Dann passiert ihnen auch nichts.
2. Deutsche wollen sich nicht vom Staat bevormunden lassen.
Antithese: doch, das wollen sie. Sie lieben Vorschriften, Verbote und Bevormundungen. Wenn die Hecke des Nachbarn etwas zu hoch ist, drohen sie mit einer Vorschrift, und wenn es diese nicht geben sollte, verlangen sie nach einer solchen. Sie befolgen gerne Verbote. Niemals den Restmüll in die "Bio-Tonne". Sie lieben so etwas, das gibt ihnen Sicherheit. Wenn der Nachbar das Verbot nicht befolgt, wird er mindestens kritisiert, möglichst denunziert. Weil Deutsche Angst vor Freiheit und somit Selbstverantwortung, Wagnis haben, wollen sie unbedingt regiert werden. Ein unregiertes Leben wäre ihnen unerträglich. Was ihnen noch zur Sicherheit fehlt, ergänzen Versicherungen. Sie wählen wieder Merkel, weil es bei "den anderen" zu viele "Unruhestifter" gibt. Das wird sogar im Fernsehen gesagt. Dann stimmt es auch.
Vorausgeschickt: ich bin außerordentlich vorsichtig mit dem "Allquantor" (für alle x gilt a). Grundsätzlich meine ich viele, die Mehrheit, niemals buchstäblich alle.
Viele wundern sich, dass Merkel immer noch so hohe Umfrageergebnisse erzielen kann. Trotz illegaler Masseneinwanderung und vielen dadurch verursachten Gewaltverbrechen, Gesetzesbruch, Denunzierung und Verfolgung von Andersdenkenden bis hin zu physischer Gewalt (AfD-Mitglieder/Sympathisanten und nicht nur die werden regelmäßig krankenhausreif geprügelt). Viele sehen die Ursache fürs Wegsehen in der Manipulation der Bevölkerung durch die Medien. Im Umkehrschluss hieße das, wenn die Menschen richtig informiert würden, wäre die Empörung so groß, dass die CDU/CSU/SPD/Grüne die Zustimmung verlören.
Da melde ich Zweifel an. Es wird vorausgesetzt:
1. Die Deutschen legen größten Wert auf Freiheit, somit auch auf das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Antithese: nein, das tun sie überhaupt nicht. Mit Freiheit können sie nichts anfangen. Sie macht ihnen Angst. Wenn es um freie Meinungsäußerung geht, dann immer nur um das Recht, die jeweils eigene Meinung überall äußern zu dürfen. Dieses Recht wird Menschen mit anderer Meinung nicht zugestanden. Das habe ich sowohl in sogenannten "linken" als auch in sogenannten "rechts-konservativen" Internetforen oft beobachten können.
Der wahrlich deutsche Begriff "Unruhestifter" ist kaum übersetzbar. Jeder, der die Ruhe stört, soll doch "nach drüben gehen", hieß es früher. Unruhestifter haben selber Schuld. Warum sind sie nicht still? Dann passiert ihnen auch nichts.
2. Deutsche wollen sich nicht vom Staat bevormunden lassen.
Antithese: doch, das wollen sie. Sie lieben Vorschriften, Verbote und Bevormundungen. Wenn die Hecke des Nachbarn etwas zu hoch ist, drohen sie mit einer Vorschrift, und wenn es diese nicht geben sollte, verlangen sie nach einer solchen. Sie befolgen gerne Verbote. Niemals den Restmüll in die "Bio-Tonne". Sie lieben so etwas, das gibt ihnen Sicherheit. Wenn der Nachbar das Verbot nicht befolgt, wird er mindestens kritisiert, möglichst denunziert. Weil Deutsche Angst vor Freiheit und somit Selbstverantwortung, Wagnis haben, wollen sie unbedingt regiert werden. Ein unregiertes Leben wäre ihnen unerträglich. Was ihnen noch zur Sicherheit fehlt, ergänzen Versicherungen. Sie wählen wieder Merkel, weil es bei "den anderen" zu viele "Unruhestifter" gibt. Das wird sogar im Fernsehen gesagt. Dann stimmt es auch.
Saturday, 15 July 2017
Nichts Neues
Und natürlich sollen wir ("der Westen") jetzt denken: wie verzweifelt muss diese Mutter gewesen sein. Falsch. Es ist die Ideologie Islam und sonst gar nichts. Die Mutter war nicht verzweifelt, sondern stolz. Sie benutzte ihr Kind, um ungehindert morden zu können. Sie wird jetzt als Heldin gefeiert, und ihre Familie wird sich einer schönen Rente erfreuen dürfen.
https://philosophia-perennis.com/2017/07/15/mossul-mutter-sprengt-sich-mit-ihrem-baby-in-die-luft/comment-page-1/#comment-31014
Marisa Kurz hatte es gewagt, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen. Das kann im "Neuen Deutschland" gefährlich sein. Zum Glück wurde sie nicht zusammengeschlagen, ihr Auto wurde nicht abgefackelt, in ihre Wohnung flogen keine Steine. Noch nicht. Aber Freunde hatten sich zurückgezogen, auch viele Facebookfreunde. Deshalb aufgeben? Nein, das ist ihre Sache nicht. Und ihr Mut zahlte sich aus, denn interessanter Weise meldeten sich immer mehr neue Freunde, die ähnlich denken wie sie, sich aber auch nicht trauten, den Mund aufzumachen, ihr gutes Recht wahrzunehmen. So langsam fangen sie nun damit an.
Und natürlich sollen wir ("der Westen") jetzt denken: wie verzweifelt muss diese Mutter gewesen sein. Falsch. Es ist die Ideologie Islam und sonst gar nichts. Die Mutter war nicht verzweifelt, sondern stolz. Sie benutzte ihr Kind, um ungehindert morden zu können. Sie wird jetzt als Heldin gefeiert, und ihre Familie wird sich einer schönen Rente erfreuen dürfen.
https://philosophia-perennis.com/2017/07/15/mossul-mutter-sprengt-sich-mit-ihrem-baby-in-die-luft/comment-page-1/#comment-31014
Marisa Kurz hatte es gewagt, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen. Das kann im "Neuen Deutschland" gefährlich sein. Zum Glück wurde sie nicht zusammengeschlagen, ihr Auto wurde nicht abgefackelt, in ihre Wohnung flogen keine Steine. Noch nicht. Aber Freunde hatten sich zurückgezogen, auch viele Facebookfreunde. Deshalb aufgeben? Nein, das ist ihre Sache nicht. Und ihr Mut zahlte sich aus, denn interessanter Weise meldeten sich immer mehr neue Freunde, die ähnlich denken wie sie, sich aber auch nicht trauten, den Mund aufzumachen, ihr gutes Recht wahrzunehmen. So langsam fangen sie nun damit an.
"Für mich hat es sich gelohnt, den Mund aufzumachen. Ich habe keine Lust mehr, mit dem Finger auf mich zeigen und mich in die Defensive drängen zu lassen. Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich bin der Meinung, dass Menschen wie ich den Spieß umdrehen sollten."
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