Bildungswüste Deutschland
Das wurde hier schon öfter angesprochen, die "Wirtschaftswoche" fasst nochmal zusammen. Es kann nicht oft genug betont werden, dass Deutschland kein reiches Land ist, sondern ein leistungsfähiges - war. Die Inflation von sogenannten Abiturienten (oft mit herbeiphantasierten sehr guten Abschlüssen) gaukelt etwas vor, das genauso wie der Gender- und anderer Blödsinn unmöglich ist: nämlich, dass sich das Intelligenzniveau eines ganzen Volkes (bzw. der Bevölkerung) wie von Zauberhand innerhalb weniger Jahre sprunghaft erhöht haben soll. Das ist schlicht falsch.
Die Verteilung folgt weiterhin der Gauss'schen Normalverteilung. Wir erinnern uns: Zahlen lügen nicht. Indem man das Abitur (= Hochschulreifezeugnis) auf Mittelstufenniveau abgesenkt hat, erzeugt man Massen von studierunfähigen jungen Menschen, die keiner einzigen (Anfänger-)Vorlesung in einem MINT-Fach folgen können. Das ist Betrug, nichts weiter.
Wer da glaubt, es sei doch nett, wenn jeder schwache Schüler so ein hübsches Zeugnis bekommt, irrt. Das Papier ist nämlich nichts wert. Und wie schon geschrieben, schicken wohlhabende Eltern ihre Kinder eben auf teure gute Schulen, und jeder Arbeitgeber/Hochschullehrer erkennt das sofort. Etwa 6% aller Kinder schaffen ein richtiges Abitur. Daran wird sich nichts ändern.
Man könnte ja auch die 100 Meter-Laufstrecke auf 30 Meter verkürzen, damit auch Langsame die "100 Meter" unter 10 Sekunden laufen können. Das wäre doch bestimmt "gerecht", oder?
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bildungskatastrophe-abiturienten-scheitern-schon-am-bruchrechnen/20034636.html
Michael Klonovsky schreibt heute (acta diurna):
"Sicherheit ist die soziale Frage dieser Zeit. Die sozial Schwachen sind dem importierten Gelichter hilflos ausgeliefert. Jeden Tag kommen ein paar hundert Opfer und ein paar tausend Eingeschüchterte hinzu, doch die staatliche Dressur sitzt. Außer der AfD (bei der CSU weiß man's nicht so genau) sind alle Parteien für eine Fortsetzung der Masseneinwanderung und gegen Obergrenzen. Trotzdem kann die Frau im Kanzleramt laut Umfragen bei der Bundestagswahl mit bis zu 40 Prozent der Stimmen rechnen. Die kollektive Irrsinnsgeneigtheit ist diesem Volk seit ca. 1918 fest in seine Mentalität, die natürlich nur ein soziales Konstrukt ist, eingeschrieben. 1944 waren die braven Deutschen ja auch fast alle sauer auf Stauffenberg, obwohl ihnen täglich Bomben auf die Städte geschmissen wurden und der Russe gefährlich näher kam."
Niemand, wirklich niemand wird später sagen können, er hätte es nicht wissen können. Alle können es wissen - wenn sie es wissen wollen.
In meinem Blog dürfen Finger in alle Wunden gelegt werden, egal, ob die Wunden rechts, links oder in der Mitte liegen. Es darf frech und gerne witzig geschrieben werden. Justiziable Kommentare werden grundsätzlich nicht veröffentlicht. Wenn Sie etwas in meine Kaffeekasse legen möchten, wäre das natürlich sehr nett. Meine PayPal-Adresse: erikativum@yahoo.co.uk Vielen Dank!
Friday, 14 July 2017
Thursday, 13 July 2017
Guter Exhibitionismus, schlechter Exhibitionismus
Das Private wird heute demonstrativ nach außen getragen, und jeder soll gefälligst teilhaben und das Ganze natürlich tolerieren, akzeptieren, ganz toll finden. Halt, nicht alles. Wenn ein Mann etwa auch noch so diskret zwecks Triebabfuhr sein Gemächt durch die Hose reibt, ist er ein Lüstling, ein Unhold, ein Sonstwas, wird angezeigt und in den Medien durch den Wolf gedreht.
Wenn ein Liebespaar keine 100 Meter ohne Dauergeknutsche gehen kann und vor aller Welt laut schmatztend Speichel tauscht, müssen wir das wohl hinnehmen. Ich frage mich dann, was die meistens jungen Knutscher damit demonstrieren wollen. Ja, wir sind so unglaublich frei. Ihr nicht, was? Keine Ahnung, meine Frau und ich haben immer diskret geknutscht, aber vielleicht haben wir da was verpasst.
Sakrosankt sind auch Mütter, die im Café ihre Milchdrüsen über Kaffee und Kuchen auspacken, um ihr Kind vor dem offensichtlich nahenden Hungertod zu bewahren. Interessant ist der triumpfierende Blick, den die Mutter in die Gästerunde wirft: so geht Mutterliebe, so und nicht anders. Jetzt ein falscher Blick, ein falsches Wort, und man(n) ist der Unmensch der Nation. Also aufmunternd nicken. Du bist eine Prachtmutter.
Wenn ein Liebespaar keine 100 Meter ohne Dauergeknutsche gehen kann und vor aller Welt laut schmatztend Speichel tauscht, müssen wir das wohl hinnehmen. Ich frage mich dann, was die meistens jungen Knutscher damit demonstrieren wollen. Ja, wir sind so unglaublich frei. Ihr nicht, was? Keine Ahnung, meine Frau und ich haben immer diskret geknutscht, aber vielleicht haben wir da was verpasst.
Sakrosankt sind auch Mütter, die im Café ihre Milchdrüsen über Kaffee und Kuchen auspacken, um ihr Kind vor dem offensichtlich nahenden Hungertod zu bewahren. Interessant ist der triumpfierende Blick, den die Mutter in die Gästerunde wirft: so geht Mutterliebe, so und nicht anders. Jetzt ein falscher Blick, ein falsches Wort, und man(n) ist der Unmensch der Nation. Also aufmunternd nicken. Du bist eine Prachtmutter.
Klar wollen nun die Homosexuellen und alle anderen Queerverbindungen der großen weiten Medienwelt zeigen, dass sie auch ganz famose Knutscher sind. Keine Message ohne zwei Kerle, die knutschen. Muss sein. Wenn ich dann meiner genetischen Fixierung folge und mich leicht abwende (die böse Alpha-Amylase...), darf ich das aber nicht zugeben. Was zählt die ehrliche Befindlichkeit von 95% aller Männer? Die fühlen sich nämlich leicht abgestoßen.
Da müssen wir durch. Müssen, denn sonst sind wir "homophob", also aus dem Griechischen übersetzt fürchten wir uns dann vor Homosexuellen und Homosexualität (lach). Und da sind die Schneeflöckchen sehr empfindlich.
Liebe Leute allerlei Geschlechts, habt ihr kein Zuhause? Da ist Platz für all eure privaten Bedürfnisse, auch und vor allem sexueller Art. Und bitte, Homosexuelle, bedient nicht das Vorurteil, dass ihr euch nur für eure läppische sexuelle Variation interessiert. Spätestens seit der homosexuelle deutsche Außenminister Westerwelle seinen Mann überall mit hingeschleppt hat, ist doch jeder Vorwurf der "Diskriminierung" lächerlich. Ich bin heterosexuell und hatte noch nie die Chance, Außenminister zu werden (Heul! Ich werde diskriminiert!). Lernt lieber Häuserkampf und den Umgang mit Schnellfeuerwaffen. Das werdet ihr und auch wir in nächster Zukunft brauchen.
Die aktuellen Wahlumfragen deuten vielleicht an:
Es scheint sich eine (irrationale) Sehnsucht nach gestern abzuzeichnen: die mächtige Gruppe der 60+ Wähler erinnert sich vielleicht wage daran, dass Deutschland unter der echten West-CDU und der echten West-FDP als Koalitionspartner am besten aufgestellt war. Was diese TV-affinen Alten nicht mehr registrieren, ist, dass diese Zeiten vorbei sind und die DDR die Bundesrepublik politisch geschluckt hat. Und das heißt im Klartext: Stasi-Professionalität und politisch-wirtschaftlicher Dilettantismus sind eine unheilige Allianz eingegangen. Das Land geht unter – aber die Bürger werden perfekt ausgeschnüffelt, denunziert, inkriminiert, beruflich vernichtet und sogar physisch attackiert.
Noch einer, der verstanden hat, worum es geht:
https://philosophia-perennis.com/2017/07/13/luc-ravel/
Wednesday, 12 July 2017
Vergessen Sie endlich links und rechts...
...und liberal und all diese längst verstaubten Etiketten, die nur noch leere Begriffe sind. Denken Sie an richtig oder falsch, an immer so weitermachen oder gegensteuern.
Darwins "survival of the fittest" wird oft falsch übersetzt als "das Überleben des Stärksten". Nein, es haben die überlebt, die sich den Bedingungen am besten angepasst haben. Nehmen wir als Beispiel den Straßenverkehr. Den kennt praktisch jeder und kann sofort nachvollziehen, was genau gemeint ist.
Sie gehen früh morgens aus dem Haus und steigen in Ihr Auto. Sie prüfen bewusst oder unbewusst die Grundbedingungen: kaum Verkehr, die Straßen sind trocken, die Lichtverhältnisse gut. Unter diesen Grundbedingungen fahren Sie los. Sie nehmen immer die "A-Straße", denn damit sind Sie immer gut gefahren. Die A-Straße ist der kürzeste Weg zum Ziel und wenig befahren.
Solange sich die Grundbedingungen nicht ändern, besteht also für Sie kein Grund, Ihr Verhalten zu ändern.
Wir wissen aber, dass das Wetter sehr wendisch ist, und dass es erstens anders kommt und zweitens als man denkt. Ganz plötzlich fängt es an, stark zu regnen, der Berufsverkehr setzt ein, und die A-Straße ist gesperrt. Was tun Sie? Die Grundbedingungen haben sich geändert. Ihr Gehirn benötigt etwa 0.6 Sekunden, um diese neuen Bedingungen zu registrieren und das Verhalten anzupassen. Diese Anpassung kann tatsächlich lebenswichtig sein. Wenn Sie lernunfähig sind, stur genau so weiterfahren wie "immer", riskieren Sie einen schweren Unfall, und wenn Sie trotz Absperrung durch die A-Straße fahren, zahlen Sie wahrscheinlich ein saftiges Bußgeld.
Das alles ist schrecklich banal, oder? Sie als erfahrener Verkehrsteilnehmer wissen das doch längst. Warum erzähle ich Ihnen so einen Käse? So eine lächerliche Selbstverständlichkeit?
Weil Sie nicht nur Verkehrsteilnehmer, sondern auch Wähler sind. Weil so viele von Ihnen das, was für Sie im Straßenverkehr selbstverständlich ist, an der Wahlurne offensichtlich vergessen. Da kann passieren, was will, die politischen Grundbedingungen können sich vollkommen ändern, trotzdem fahren so viele von Ihnen mit unverminderter Geschwindigkeit durch die A-Straße, weil Sie das ja schon immer getan haben. Jedenfalls zeigen die Wahlumfragen, dass die große Mehrheit der Wähler trotz regennasser Straße, Glatteis, schlechter Sicht und gesperrter A-Straße genauso weiterfahren wie immer. Im Straßenverkehr kann dieses unvernünftige Verhalten in eine Katastrophe münden. In der Politik auch.
...und liberal und all diese längst verstaubten Etiketten, die nur noch leere Begriffe sind. Denken Sie an richtig oder falsch, an immer so weitermachen oder gegensteuern.
Darwins "survival of the fittest" wird oft falsch übersetzt als "das Überleben des Stärksten". Nein, es haben die überlebt, die sich den Bedingungen am besten angepasst haben. Nehmen wir als Beispiel den Straßenverkehr. Den kennt praktisch jeder und kann sofort nachvollziehen, was genau gemeint ist.
Sie gehen früh morgens aus dem Haus und steigen in Ihr Auto. Sie prüfen bewusst oder unbewusst die Grundbedingungen: kaum Verkehr, die Straßen sind trocken, die Lichtverhältnisse gut. Unter diesen Grundbedingungen fahren Sie los. Sie nehmen immer die "A-Straße", denn damit sind Sie immer gut gefahren. Die A-Straße ist der kürzeste Weg zum Ziel und wenig befahren.
Solange sich die Grundbedingungen nicht ändern, besteht also für Sie kein Grund, Ihr Verhalten zu ändern.
Wir wissen aber, dass das Wetter sehr wendisch ist, und dass es erstens anders kommt und zweitens als man denkt. Ganz plötzlich fängt es an, stark zu regnen, der Berufsverkehr setzt ein, und die A-Straße ist gesperrt. Was tun Sie? Die Grundbedingungen haben sich geändert. Ihr Gehirn benötigt etwa 0.6 Sekunden, um diese neuen Bedingungen zu registrieren und das Verhalten anzupassen. Diese Anpassung kann tatsächlich lebenswichtig sein. Wenn Sie lernunfähig sind, stur genau so weiterfahren wie "immer", riskieren Sie einen schweren Unfall, und wenn Sie trotz Absperrung durch die A-Straße fahren, zahlen Sie wahrscheinlich ein saftiges Bußgeld.
Das alles ist schrecklich banal, oder? Sie als erfahrener Verkehrsteilnehmer wissen das doch längst. Warum erzähle ich Ihnen so einen Käse? So eine lächerliche Selbstverständlichkeit?
Weil Sie nicht nur Verkehrsteilnehmer, sondern auch Wähler sind. Weil so viele von Ihnen das, was für Sie im Straßenverkehr selbstverständlich ist, an der Wahlurne offensichtlich vergessen. Da kann passieren, was will, die politischen Grundbedingungen können sich vollkommen ändern, trotzdem fahren so viele von Ihnen mit unverminderter Geschwindigkeit durch die A-Straße, weil Sie das ja schon immer getan haben. Jedenfalls zeigen die Wahlumfragen, dass die große Mehrheit der Wähler trotz regennasser Straße, Glatteis, schlechter Sicht und gesperrter A-Straße genauso weiterfahren wie immer. Im Straßenverkehr kann dieses unvernünftige Verhalten in eine Katastrophe münden. In der Politik auch.
Tuesday, 11 July 2017
Reiche Länder, arme Länder
"Wir sind ein reiches Land" trompeten besonders vor Wahlen alle Parteien unisono, aber was bedeutet das? Ist Deutschland als Land reich? Versuchen wir einmal eine einigermaßen bündige Definition. Zunächst ist das Land selbst ein Gebiet, Bewohner sollen hier nicht zählen.
Wir können vielleicht sagen, dass ein Land reich ist, wenn es für die Schlüsselindustrien und -technologien viele Ressourcen besitzt (Bodenschätze u.a.). Zum Beispiel konnte Saudi-Arabien erst reich werden, als Erdöl der wichtigste Rohstoff wurde für Industrie und Transport. Dass es dort wenige obszön Reiche und viele Bettelarme gibt, zeigt, dass es nicht unbedingt eine Korrelation zwischen dem Reichtum eines Landes und dem allgemeinen Wohlstand innerhalb des Landes gibt.
Wir können mit Rolf Peter Sieferle* sagen, dass nicht der Reichtum eines Landes entscheidend sein muss, sondern seine Leistungsfähigkeit. Damit ist das gute Zusammenspiel von vernunftgeleiteter Politik, effizientem Verwaltungs-, Polizei-, Justizapparat und gut ausgebildeten und leistungsbereiten Menschen gemeint.
Für die heute wohl wichtigste Schlüsseltechnologie - Mikroelektronik - werden u.a. sogenannte "Seltene Erden" dringend benötigt. Die reichsten Vorkommen besitzt China, das hier fast ein Monopol hat. Somit ist China (nicht nur deshalb) heute ein sehr reiches Land. Um diesen Reichtum aber in Wohlstand für die Bevölkerung zu verwandeln, braucht es wiederum Leistungsfähigkeit. Denn nur wenn das Know How zum Abbau, zum Vertrieb, zur gesamten Logistik vorhanden ist, kann Wohlstand generiert werden.
Auch Venezuela ist in diesem Sinne ein reiches Land, das aber durch eine desaströse Politik zugrunde gerichtet wurde. Kurz: der Reichtum des Landes nutzt niemandem, wenn die Leistungsfähigkeit nicht vorhanden ist.
Kommen wir zu Deutschland. Es ist arm an heute wichtigen Bodenschätzen, ein bisschen Nordsee-Öl deckt den Bedarf in keiner Weise, Seltene Erden sind nicht vorhanden. Insofern ist Deutschland mitnichten ein reiches Land. Es musste und muss viele Rohstoffe importieren. Aber: Deutschland war ein außerordentlich leistungsfähiges Land. Es war weltführend in Forschung, Maschinenbau, Autobau. Noch in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war Deutsch Pflichtsprache für alle Chemiestudenten - weltweit. Die Zeiten sind natürlich vorbei, aber bis zum Einzug der hypermoralischen, geist- und forschungsfeindlichen und selbstgerechten Grünen in den frühen 80er Jahren durfte in Deutschland noch frei geforscht und gelehrt werden. Denn das machte die Leistungsfähigkeit Deutschlands und damit seinen Wohlstand aus: freie Forschung und Lehre, sehr gut ausgebildete Ingenieure, Handwerker und Facharbeiter.
"Es gibt zu viele Psychologen und zu wenig Facharbeiter", rügte der damalige Kanzler Helmut Schmidt. Recht hatte er, und heute bestimmen abgebrochene GeschwätzstudentInnen ohne jede Qualifikation über das Wohl und Wehe des Landes. Merkel rechne ich raus, sie hat überhaupt keine "Meinung". Ihr geht es nur um die reine Macht, ihre Vergrößerung und Zementierung. Was immer der blöde Zeitgeist ihr ins Ohr wispert, was immer Wählerstimmen für sie bringt, wird von ihr prompt erledigt. Konsequenzen interessieren den Machtmenschen nicht.
*Rolf Peter Sieferle, Das Migrations-Problem
"Wir sind ein reiches Land" trompeten besonders vor Wahlen alle Parteien unisono, aber was bedeutet das? Ist Deutschland als Land reich? Versuchen wir einmal eine einigermaßen bündige Definition. Zunächst ist das Land selbst ein Gebiet, Bewohner sollen hier nicht zählen.
Wir können vielleicht sagen, dass ein Land reich ist, wenn es für die Schlüsselindustrien und -technologien viele Ressourcen besitzt (Bodenschätze u.a.). Zum Beispiel konnte Saudi-Arabien erst reich werden, als Erdöl der wichtigste Rohstoff wurde für Industrie und Transport. Dass es dort wenige obszön Reiche und viele Bettelarme gibt, zeigt, dass es nicht unbedingt eine Korrelation zwischen dem Reichtum eines Landes und dem allgemeinen Wohlstand innerhalb des Landes gibt.
Wir können mit Rolf Peter Sieferle* sagen, dass nicht der Reichtum eines Landes entscheidend sein muss, sondern seine Leistungsfähigkeit. Damit ist das gute Zusammenspiel von vernunftgeleiteter Politik, effizientem Verwaltungs-, Polizei-, Justizapparat und gut ausgebildeten und leistungsbereiten Menschen gemeint.
Für die heute wohl wichtigste Schlüsseltechnologie - Mikroelektronik - werden u.a. sogenannte "Seltene Erden" dringend benötigt. Die reichsten Vorkommen besitzt China, das hier fast ein Monopol hat. Somit ist China (nicht nur deshalb) heute ein sehr reiches Land. Um diesen Reichtum aber in Wohlstand für die Bevölkerung zu verwandeln, braucht es wiederum Leistungsfähigkeit. Denn nur wenn das Know How zum Abbau, zum Vertrieb, zur gesamten Logistik vorhanden ist, kann Wohlstand generiert werden.
Auch Venezuela ist in diesem Sinne ein reiches Land, das aber durch eine desaströse Politik zugrunde gerichtet wurde. Kurz: der Reichtum des Landes nutzt niemandem, wenn die Leistungsfähigkeit nicht vorhanden ist.
Kommen wir zu Deutschland. Es ist arm an heute wichtigen Bodenschätzen, ein bisschen Nordsee-Öl deckt den Bedarf in keiner Weise, Seltene Erden sind nicht vorhanden. Insofern ist Deutschland mitnichten ein reiches Land. Es musste und muss viele Rohstoffe importieren. Aber: Deutschland war ein außerordentlich leistungsfähiges Land. Es war weltführend in Forschung, Maschinenbau, Autobau. Noch in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war Deutsch Pflichtsprache für alle Chemiestudenten - weltweit. Die Zeiten sind natürlich vorbei, aber bis zum Einzug der hypermoralischen, geist- und forschungsfeindlichen und selbstgerechten Grünen in den frühen 80er Jahren durfte in Deutschland noch frei geforscht und gelehrt werden. Denn das machte die Leistungsfähigkeit Deutschlands und damit seinen Wohlstand aus: freie Forschung und Lehre, sehr gut ausgebildete Ingenieure, Handwerker und Facharbeiter.
"Es gibt zu viele Psychologen und zu wenig Facharbeiter", rügte der damalige Kanzler Helmut Schmidt. Recht hatte er, und heute bestimmen abgebrochene GeschwätzstudentInnen ohne jede Qualifikation über das Wohl und Wehe des Landes. Merkel rechne ich raus, sie hat überhaupt keine "Meinung". Ihr geht es nur um die reine Macht, ihre Vergrößerung und Zementierung. Was immer der blöde Zeitgeist ihr ins Ohr wispert, was immer Wählerstimmen für sie bringt, wird von ihr prompt erledigt. Konsequenzen interessieren den Machtmenschen nicht.
*Rolf Peter Sieferle, Das Migrations-Problem
Monday, 10 July 2017
Dieser Artikel hat mir meinen schwarzen Kaffee versüßt
Ethnologie ist ein weißer Fleck auf meiner Bildungsweste. Ich habe mich nie damit beschäftigt, Kenntnisse sind so gut wie nicht vorhanden. Dieser Artikel hat mich fasziniert, bzw. der Gegenstand: es gibt tatsächlich ein kleines Völkchen, das nicht im Namen eines herbeiphantasierten, blutrünstigen Gottes die Weltherrschaft für sich beansprucht, sondern im Gegenteil, das sich den Forderungen seines Gottes verweigert hat. Der eingeschnappte Gott ist dann gen Norden abgedampft. Was für ein wunderbarer Mythos. Die Anuak müssen witzige - und glückliche - Menschen sein.
"Sie (die Anuak, Anm. von mir) haben ein stolzes Bewusstsein ihres genuinen Werts als Menschen, Respekt und Würde sind auch im Alltag gelebte Begriffe. Sie anerkennen eine Sphäre des Göttlichen, aber ihr Verhältnis zu Gott ist eher philosophisch als fromm. Lange hätten die Menschen und Gott leidlich miteinander gelebt, erzählt ein Stammesmythos. Da habe Gott plötzlich von ihnen verlangt, dass sie ihm den Hintern leckten. Die Anuak hätten abgelehnt, sie seien anständige Menschen. Darauf sei Gott beleidigt gegen Norden verschwunden."
http://bazonline.ch/kultur/buecher/Nie-den-Hintern-lecken/story/29945551
Hadmut Danisch fragt:
Ethnologie ist ein weißer Fleck auf meiner Bildungsweste. Ich habe mich nie damit beschäftigt, Kenntnisse sind so gut wie nicht vorhanden. Dieser Artikel hat mich fasziniert, bzw. der Gegenstand: es gibt tatsächlich ein kleines Völkchen, das nicht im Namen eines herbeiphantasierten, blutrünstigen Gottes die Weltherrschaft für sich beansprucht, sondern im Gegenteil, das sich den Forderungen seines Gottes verweigert hat. Der eingeschnappte Gott ist dann gen Norden abgedampft. Was für ein wunderbarer Mythos. Die Anuak müssen witzige - und glückliche - Menschen sein.
"Sie (die Anuak, Anm. von mir) haben ein stolzes Bewusstsein ihres genuinen Werts als Menschen, Respekt und Würde sind auch im Alltag gelebte Begriffe. Sie anerkennen eine Sphäre des Göttlichen, aber ihr Verhältnis zu Gott ist eher philosophisch als fromm. Lange hätten die Menschen und Gott leidlich miteinander gelebt, erzählt ein Stammesmythos. Da habe Gott plötzlich von ihnen verlangt, dass sie ihm den Hintern leckten. Die Anuak hätten abgelehnt, sie seien anständige Menschen. Darauf sei Gott beleidigt gegen Norden verschwunden."
http://bazonline.ch/kultur/buecher/Nie-den-Hintern-lecken/story/29945551
Hadmut Danisch fragt:
"Wenn schon ein paar linke pubertäre und teils weibliche Deppen reichen, um die bundesweite Polizei – wohlgemerkt, nicht überraschend sondern mit einem vorher angekündigten Termin – völlig zu überlasten, was machen wir dann, wenn hier wirklich mal was los ist?"
Sunday, 9 July 2017
Eine Weile sind die Biobreichen-Revoluzzer ganz nützlich auf dem Weg zum "Haus des Friedens". Wenn die Links-Dhimmis nicht mehr gebraucht werden, hängt man sie zu den anderen Ungläubigen.
http://www.br.de/nachrichten/linksextreme-is-terror-buendnis-100.html
https://philosophia-perennis.com/2017/07/09/links-terror-in-hamburg-vorbild-fuer-die-finale-schlacht-des-islam-terrors-in-deutschland/comment-page-1/#comment-29927
Ausnahmsweise mal kein selbsternannter "Talk Show-Experte", sondern ein echter, Bassam Tibi, schreibt:
"Mit dem israelischen Sicherheitsexperten Martin van Creveld habe ich die Studie „Countering Modern Terrorism“ veröffentlicht und präsentiere darin das Argument, dass der jihadistische Terrorismus nicht nur aufgrund seiner Gewalt, sondern auch wegen seiner totalitären Weltanschauung als neue Herausforderung an liberale europäische Demokratien zu verstehen ist."
Hier geht's zum lesenswerten Artikel:
http://www.achgut.com/artikel/migration_und_kriminalitaet_wann_wacht_europa_auf
Dazu ein Leser:
"Wann wachen die Europäischen Politiker auf? Nun, in Osteuropa sind sie schon länger wach. In Deutschland hingegen sind die etablierten Politiker jenseits von Gut und Böse. Sie sind so voll von einer ideologischen Droge, die sie von der vermeintlichen Schuld der Mehrheitsbevölkerung am Elend der Welt halluzinieren lässt, mit entsprechender Pflicht zur schmerzhaften Buße, dass eine Ernüchterung den Betroffenen wohl nicht abverlangt werden kann, da die Entzugserscheinungen zu schwerwiegend wären."
Die gelernte Physikerin Merkel sollte mit Zahlen gut vertraut sein. Dass auch sie Zahlen zum Lügen bringt (siehe früheren Artikel hier), zeigt ihr kindischer Hütchenspielertrick: sie stellt der Anzahl der sogenannten Flüchtlinge, die mangels jeder Kontrolle nur zu schätzen ist, dreist "aber wir sind 80 Millionen" gegenüber. Das mag den Staatsfunk-Dösbaddel beruhigen, aber wer sich die Demographie anschaut, stellt schnell fest, dass es in Deutschland nur etwa 4 Millionen Männer im wehrfähigen Alter gibt. Oder möchte Merkel Säuglinge, Kinder, Frauen, Alte und Kranke als Volkssturm mobilisieren, wenn's heiß wird?
Von diesen 4 Millionen potentiell Wehrfähigen sind ein guter Teil links-grün indoktrinierte Teddywerfer, die höchstens ihr Bio-Müsli-Schälchen heben können, aber gegen die unglaublich brutalen Dschihadisten nicht die geringste Chance hätten. Game over. Wenn nicht jetzt, dann sehr bald, wenn nicht endlich und konsequent gegengesteuert wird.
Die Deutschen (mehrheitlich) stecken in einer Aporie fest: sie fürchten jede Veränderung und wollen gleichzeitig, dass alles besser wird. Sie müssen bedauerlicher Weise von außen an die Hand genommen werden. Eine Machtübernahme z.B. geschieht „einfach so“, mit den Deutschen geschieht etwas. Das kann psychologisch vorteilhaft sein. Man muss nichts tun, und falls es schief geht, konnte man nichts dafür, die Entschuldung fällt leicht, nachdem sie wiederum von außen befreit werden müssen. Ein seltsames Völkchen. Wenn die Deutschen klug sind, dann außerordentlich klug. Leider gilt dasselbe für die Dummheit.
http://www.br.de/nachrichten/linksextreme-is-terror-buendnis-100.html
https://philosophia-perennis.com/2017/07/09/links-terror-in-hamburg-vorbild-fuer-die-finale-schlacht-des-islam-terrors-in-deutschland/comment-page-1/#comment-29927
Ausnahmsweise mal kein selbsternannter "Talk Show-Experte", sondern ein echter, Bassam Tibi, schreibt:
"Mit dem israelischen Sicherheitsexperten Martin van Creveld habe ich die Studie „Countering Modern Terrorism“ veröffentlicht und präsentiere darin das Argument, dass der jihadistische Terrorismus nicht nur aufgrund seiner Gewalt, sondern auch wegen seiner totalitären Weltanschauung als neue Herausforderung an liberale europäische Demokratien zu verstehen ist."
Hier geht's zum lesenswerten Artikel:
http://www.achgut.com/artikel/migration_und_kriminalitaet_wann_wacht_europa_auf
Dazu ein Leser:
"Wann wachen die Europäischen Politiker auf? Nun, in Osteuropa sind sie schon länger wach. In Deutschland hingegen sind die etablierten Politiker jenseits von Gut und Böse. Sie sind so voll von einer ideologischen Droge, die sie von der vermeintlichen Schuld der Mehrheitsbevölkerung am Elend der Welt halluzinieren lässt, mit entsprechender Pflicht zur schmerzhaften Buße, dass eine Ernüchterung den Betroffenen wohl nicht abverlangt werden kann, da die Entzugserscheinungen zu schwerwiegend wären."
Die gelernte Physikerin Merkel sollte mit Zahlen gut vertraut sein. Dass auch sie Zahlen zum Lügen bringt (siehe früheren Artikel hier), zeigt ihr kindischer Hütchenspielertrick: sie stellt der Anzahl der sogenannten Flüchtlinge, die mangels jeder Kontrolle nur zu schätzen ist, dreist "aber wir sind 80 Millionen" gegenüber. Das mag den Staatsfunk-Dösbaddel beruhigen, aber wer sich die Demographie anschaut, stellt schnell fest, dass es in Deutschland nur etwa 4 Millionen Männer im wehrfähigen Alter gibt. Oder möchte Merkel Säuglinge, Kinder, Frauen, Alte und Kranke als Volkssturm mobilisieren, wenn's heiß wird?
Von diesen 4 Millionen potentiell Wehrfähigen sind ein guter Teil links-grün indoktrinierte Teddywerfer, die höchstens ihr Bio-Müsli-Schälchen heben können, aber gegen die unglaublich brutalen Dschihadisten nicht die geringste Chance hätten. Game over. Wenn nicht jetzt, dann sehr bald, wenn nicht endlich und konsequent gegengesteuert wird.
Die Deutschen (mehrheitlich) stecken in einer Aporie fest: sie fürchten jede Veränderung und wollen gleichzeitig, dass alles besser wird. Sie müssen bedauerlicher Weise von außen an die Hand genommen werden. Eine Machtübernahme z.B. geschieht „einfach so“, mit den Deutschen geschieht etwas. Das kann psychologisch vorteilhaft sein. Man muss nichts tun, und falls es schief geht, konnte man nichts dafür, die Entschuldung fällt leicht, nachdem sie wiederum von außen befreit werden müssen. Ein seltsames Völkchen. Wenn die Deutschen klug sind, dann außerordentlich klug. Leider gilt dasselbe für die Dummheit.
Saturday, 8 July 2017
Es wird höchste Zeit, gegen den Strom zu schwimmen
Es gäbe keine deutsche Kultur, keine europäische Kultur, will man (genauer: es sind meistens in der Tat kulturfremde Frauen...) uns einreden. Das kulturelle Gedächtnis, somit die Ethnien Europas sollen verwischt, möglichst ausgelöscht werden, alles soll in einen amorphen Brei von Individuen übergehen. Nichts soll uns Europäer mehr verbinden, damit bloß keine Besinnung, bloß keine Solidarität aufkommen kann mit Europäern, mit den Werten Europas. Gemeint sind hier Europäer, die "schon länger hier leben". Eine Initiative will retten, was hoffentlich noch zu retten ist:
http://teamfreiheit.info
Jakob Augstein (Der Spiegel) bedauert zutiefst, dass sein Wohnviertel für Demonstrationen vollkommen ungeeignet ist. "Leider sind die Kapitalistenbauten faschistisch. An den rechtspopulistischen Mauern prallt die berechtigte Wut der Menschen ab. Ich würde das sofort ändern, aber meine rechtsradikale Versicherung droht mit Sanktionen." Schade, Herr Augstein, aber der Versuch ehrt Sie.
Es gäbe keine deutsche Kultur, keine europäische Kultur, will man (genauer: es sind meistens in der Tat kulturfremde Frauen...) uns einreden. Das kulturelle Gedächtnis, somit die Ethnien Europas sollen verwischt, möglichst ausgelöscht werden, alles soll in einen amorphen Brei von Individuen übergehen. Nichts soll uns Europäer mehr verbinden, damit bloß keine Besinnung, bloß keine Solidarität aufkommen kann mit Europäern, mit den Werten Europas. Gemeint sind hier Europäer, die "schon länger hier leben". Eine Initiative will retten, was hoffentlich noch zu retten ist:
http://teamfreiheit.info
Jakob Augstein (Der Spiegel) bedauert zutiefst, dass sein Wohnviertel für Demonstrationen vollkommen ungeeignet ist. "Leider sind die Kapitalistenbauten faschistisch. An den rechtspopulistischen Mauern prallt die berechtigte Wut der Menschen ab. Ich würde das sofort ändern, aber meine rechtsradikale Versicherung droht mit Sanktionen." Schade, Herr Augstein, aber der Versuch ehrt Sie.
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Die AfD ist keine Alternative, aber die einzige Das ist das Problem. Die Parteien neben der CDU werden schon lange nicht mehr als Oppositi...
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Los, Willkommenskultler, tut was! Das Essen schmeckt nicht so gut, und überhaupt... http://www.danisch.de/blog/2017/12/22/die-welt-soll-er...
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