Die ideologischen Ritterinnenrüstungen mancher Alt-Feministinnen zeigen endlich Risse: die Damen wachen langsam, ganz langsam auf. Dass scharia-affine Neubürger sich Verstärkung aus ihren kriegsgeschüttelten Urlaubsländern* herbeiwünschen, ist ja verständlich. Dass Feministinnen ihrer Steinigung entgegenlechzen, eher nicht.
http://www.emma.de/artikel/warum-die-ramadan-demo-koeln-verlogen-ist-334519
*Das ist leider kein Witz. Die gerne so genannten "Flüchtlinge" verbringen ihren von deutschen Steuerzahlern bezahlten Urlaub in ihren Heimatländern, aus denen sie angeblich unter Lebensgefahr fliehen mussten. Die Märchen aus Tausendundeiner Nacht sind dagegen so märchenhaft wie das Kleine Einmaleins.
In meinem Blog dürfen Finger in alle Wunden gelegt werden, egal, ob die Wunden rechts, links oder in der Mitte liegen. Es darf frech und gerne witzig geschrieben werden. Justiziable Kommentare werden grundsätzlich nicht veröffentlicht. Wenn Sie etwas in meine Kaffeekasse legen möchten, wäre das natürlich sehr nett. Meine PayPal-Adresse: erikativum@yahoo.co.uk Vielen Dank!
Friday, 16 June 2017
Wednesday, 14 June 2017
Noch nicht gesperrt?
Nicht alle von Facebook Gesperrten sind gute Köpfe, aber immer mehr gute Köpfe werden gesperrt. Es wird nicht mehr lange dauern, und das Gesperrtsein ist Minimalvoraussetzung, um überhaupt als Autor ernstgenommen zu werden.
Hand aufs Herz: hätte Biermann ohne seine Ausbürgerung diesen Erfolg im Westen gehabt? Hätten so viele die "Satanischen Verse" ohne die Fatwa gegen Rushdie wenigstens zum Verstauben ins Regal gestellt? Hätten so viele den "Archipel Gulag" nach Hause geschleppt? Rushdie und Solschenizyn leben/lebten in großer Gefahr, ersterer muss sich immer noch vor den islamischen Mördern verstecken.
Aber die "Gesperrten"? Sie bekommen PR frei Haus, wenn sie ihr Gesperrtsein überall bekannt machen. Noch geht das. Wenn sie erst "vaporisiert" (Orwell, 1984) werden, sieht's natürlich anders aus.
Tuesday, 13 June 2017
Die allermeisten sogenannten "Rechtspopulisten" sind nichts anderes als Rechtsstaats-Populisten. Sie fordern den Rechtsstaat zurück, den Merkel zerstört hat. Sie fordern die Einhaltung des Grundgesetzes, das Merkel gebrochen hat und bricht. Sie fordern einen Verantwortungsethiker wie Helmut Schmidt, der sich von keinem Terroristen erpressen ließ, der Terroristen restlos besiegen wollte und konnte. Sie fordern die liberale, aber auch wehrhafte Republik, die die Bundesrepublik Deutschland einst war. Sie wollen Deutschland zurück, das kein Paradies war, denn das gibt es nicht, das aber ein Ort war, an dem jeder anständige Mensch frei atmen und reden konnte, ein Ort, an dem jedem Tierchen sein Plaissierchen gegönnt wurde, an dem ein Nachtspaziergang nicht für jeden lebensgefährlich war. Was hätte Helmut Schmidt zu den offenen Grenzen gesagt? Ich weiß es nicht. Vielleicht: "Hirnverbrannter Blödsinn. Das kommt überhaupt nicht in Frage." Und es wäre selbstverständlich nicht in Frage gekommen. Danach eine Mentholzigarette genüsslich geraucht, dann ans Klavier gesetzt und Bach oder Mozart gespielt.
Ein Leser kommentiert:
Helmut Schmidt hat wortwörtlich bereits in den 70igern gesagt:Wenn wir noch mehr Zuwanderer aus bestimmten Regionen zu uns holen,gibt es hier Mord und Totschlag.Und er hat in hohem alten Alter zurecht gesagt.Putin aus den G8 rauszuwerfen,ist falsch.Bald darauf ist er verstorben.Der beste politische Kopf,den wir im gesamten letzten Jahrhundert hatten.Ein Mann ,der Entscheidungen traf,wenn nötig.Abgesägt von seinen sozialistischen Genossen.Und damit begann der politische Abstieg Deutschlands.
Ein Leser kommentiert:
Helmut Schmidt hat wortwörtlich bereits in den 70igern gesagt:Wenn wir noch mehr Zuwanderer aus bestimmten Regionen zu uns holen,gibt es hier Mord und Totschlag.Und er hat in hohem alten Alter zurecht gesagt.Putin aus den G8 rauszuwerfen,ist falsch.Bald darauf ist er verstorben.Der beste politische Kopf,den wir im gesamten letzten Jahrhundert hatten.Ein Mann ,der Entscheidungen traf,wenn nötig.Abgesägt von seinen sozialistischen Genossen.Und damit begann der politische Abstieg Deutschlands.
Monday, 12 June 2017
Es ist menschlich/allzumenschlich, sich das Entsetzliche vertraut zu machen, es zu domestizieren, indem man vertraute, aber vollkommen inkommensurable Muster anwendet. Jüngstes Beispiel ist für mich Frau Wagenknecht. Sie ist eine kluge und gebildete Frau, vermag aber nicht, das Schreckliche als schrecklich sui generis zu akzeptieren, sondern bemüht das eingebleute Muster aus dem sozialistischen Zeltlager: keine Auslandseinsätze der Bundeswehr, keine Waffenverkäufe, und schon hat sich der „Terror“ (es herrscht Krieg gegen den Westen) erledigt. Auch sie muss das Entsetzliche erst am eigenen Leibe (sic!) erfahren, um zu lernen.
In Kafkas „Strafkolonie“ erklärt der Offizier dem Reisenden, dass der Verurteilte die Schrift nicht mit den Augen, sondern nur mit seinen Wunden entziffern kann. Dabei handelt es sich hier um eine sehr kunstvolle und „verschnörkelte“ Schrift. Der Quran, die Sunna und die Hadithen sind dagegen unglaublich simpel. Lesen und ernst nehmen. Todernst nehmen. In diesen einfachen Rezeptbüchern wird ganz genau und sogar „in leichter Sprache“ gesagt, was getan wird – und es wird praktisch täglich getan. Wer das nicht sieht, will es nicht sehen oder ist dumm.
Jede Ideologie wirkt wie ein Gift auf den Verstand. Vollkommen unabhängig von Intelligenzgrad und Bildungsstand kann der Vergiftete nicht sehen, was klar zu sehen, nicht denken, was leicht zu denken ist. Der Ideologisierte kann nicht durch sogenannte Aufklärung und Bildung geheilt werden. Das ist eine idealistische Grille. Gegen Ideologisierte kann man sich nur zur Wehr setzen oder vor ihnen fliehen. Die sozialpsychologisch-politologisch kompliziert geredete Welt kann erschreckend einfach werden: wir oder die. Das letzte Duell im Western zeigt eher die Wirklichkeit als das Differenzierungs-Gerede der sogenannten Terrorexperten.
Begriffe, die buchstäblich seit Menschengedenken benutzt wurden, einfach weil sie mit einer hand- und messerfesten Wirklichkeit korrespondierten, sind eskamotiert worden: Feind, das Böse, sogar der Täter sind aus dem Diskurs explantiert worden. Zwischen die tatsachenbeschreibenden Begriffe und uns wurden sozialpsychologische Erklärungsmodelle geschoben. Die Begriffe selbst wurden ins Schmuddelreich der B-Horrormovies verbannt. Dort darf das Böse noch böse, Feinde dürfen Feinde sein. Ganz undifferenziert, ganz unverplappert. Vielleicht sehen deshalb nicht wenige gerne derartige Filme, weil dort kein X für ein U vorgemacht wird. Zieh schneller oder du bist tot. Viel zu undifferenziert für die saturierten Schwafelzauberer, die jeden Massenmörder zum Kolonialismuskritiker hochschwätzen, obwohl der das Wort nicht einmal buchstabieren kann. Westliche Projektion. Aber noch mehr: es wird Herrschaft ausgeübt, indem die Perspektive der selbstgefälligen Alleserklärer absolut gesetzt wird. Denn auch wenn der Feind klar und deutlich sagt, dass er ein Feind ist und alle Ungläubigen ermorden will, wird das arrogant als Kindermund abgetan. Was weiß der Analphabet über Feindschaft? Komm, Jungchen, wir erklären es dir. Du bist kein Feind. Und wir sind nicht deine Feinde, kapiert? Komm in mein Seminar oder in eine Talkshow, und ich verklickere dir das in einfacher Sprache. Und so wird es weitergehen, solange nur kleine und unwichtige Menschen zerfetzt werden.
Begriffe, die buchstäblich seit Menschengedenken benutzt wurden, einfach weil sie mit einer hand- und messerfesten Wirklichkeit korrespondierten, sind eskamotiert worden: Feind, das Böse, sogar der Täter sind aus dem Diskurs explantiert worden. Zwischen die tatsachenbeschreibenden Begriffe und uns wurden sozialpsychologische Erklärungsmodelle geschoben. Die Begriffe selbst wurden ins Schmuddelreich der B-Horrormovies verbannt. Dort darf das Böse noch böse, Feinde dürfen Feinde sein. Ganz undifferenziert, ganz unverplappert. Vielleicht sehen deshalb nicht wenige gerne derartige Filme, weil dort kein X für ein U vorgemacht wird. Zieh schneller oder du bist tot. Viel zu undifferenziert für die saturierten Schwafelzauberer, die jeden Massenmörder zum Kolonialismuskritiker hochschwätzen, obwohl der das Wort nicht einmal buchstabieren kann. Westliche Projektion. Aber noch mehr: es wird Herrschaft ausgeübt, indem die Perspektive der selbstgefälligen Alleserklärer absolut gesetzt wird. Denn auch wenn der Feind klar und deutlich sagt, dass er ein Feind ist und alle Ungläubigen ermorden will, wird das arrogant als Kindermund abgetan. Was weiß der Analphabet über Feindschaft? Komm, Jungchen, wir erklären es dir. Du bist kein Feind. Und wir sind nicht deine Feinde, kapiert? Komm in mein Seminar oder in eine Talkshow, und ich verklickere dir das in einfacher Sprache. Und so wird es weitergehen, solange nur kleine und unwichtige Menschen zerfetzt werden.
Sunday, 11 June 2017
Gesetze wurden nur erlassen, um den Besitz der Herrschenden zu schützen
So ähnlich war im letzten Jahrhundert ein Schlagwort der linken Schüler und Studenten formuliert. Wie alle Schlagwörter trifft auch dieses nicht ganz genau, aber ist es ganz falsch?
Beispiel 1
Die RAF, die "Rote Armee Fraktion" terrorisierte zwischen 1970 und 1998 - Weihnachtsmarktbesucher? Jugendliche Konzertbesucher? Beliebige Menschen, die zufällig am falschen Ort waren? Nein. Die RAF hatte es ausdrücklich und ausschließlich auf mächtige Menschen abgesehen. Mächtige Menschen aus Politik und Wirtschaft. Die Maßnahmen des damals wehrhaften Rechtsstaates: volles Geschütz, Rasterfahndung, Radikalenerlass, jeder konnte angehalten und durchsucht werden. Schwerste Strafen für gefasste RAF-Mitglieder und sogar Sympathisanten. Der Staat zeigte alle Muskeln, die er hatte. Mit Erfolg. Dabei war die RAF gegen die von Merkel eingeladenen Massenmörder von heute ein Kindergeburtstag. Was tut der Staat gegen die immer häufiger werdenden (Massen-)Morde, schwere Körperverletzungen, Vergewaltigungen uswusf? Nichts. Die i.d.R. polizeibekannten Täter fahren unbehelligt durch halb Europa, gut versorgt mit üppigem Taschengeld. Warum ist das so? Weil die Opfer unwichtige kleine Leute sind.
Beispiel 2
Grenzen können nicht geschlossen werden. Niemand kann Grenzen überwachen, sagt die Mauer-erfahrene Merkel. Sollten Sie nicht dement sein, werden sie das anders in Erinnerung haben. Aber halt. Grenzen können nicht geschlossen werden? Nicht für kleine, unwichtige Leute wie Sie und ich und viele andere, die ruhig mal gesprengt, vergewaltigt oder "gemessert" werden können. In Windeseile können dagegen Grenzen geschlossen werden für die anderen, für die Mächtigen und Herrschenden:
http://www.mopo.de/hamburg/g20/zur-abwehr-von-gewalttaetern-fuer-g20-macht-deutschland-die-grenze-dicht-26916818
So ähnlich war im letzten Jahrhundert ein Schlagwort der linken Schüler und Studenten formuliert. Wie alle Schlagwörter trifft auch dieses nicht ganz genau, aber ist es ganz falsch?
Beispiel 1
Die RAF, die "Rote Armee Fraktion" terrorisierte zwischen 1970 und 1998 - Weihnachtsmarktbesucher? Jugendliche Konzertbesucher? Beliebige Menschen, die zufällig am falschen Ort waren? Nein. Die RAF hatte es ausdrücklich und ausschließlich auf mächtige Menschen abgesehen. Mächtige Menschen aus Politik und Wirtschaft. Die Maßnahmen des damals wehrhaften Rechtsstaates: volles Geschütz, Rasterfahndung, Radikalenerlass, jeder konnte angehalten und durchsucht werden. Schwerste Strafen für gefasste RAF-Mitglieder und sogar Sympathisanten. Der Staat zeigte alle Muskeln, die er hatte. Mit Erfolg. Dabei war die RAF gegen die von Merkel eingeladenen Massenmörder von heute ein Kindergeburtstag. Was tut der Staat gegen die immer häufiger werdenden (Massen-)Morde, schwere Körperverletzungen, Vergewaltigungen uswusf? Nichts. Die i.d.R. polizeibekannten Täter fahren unbehelligt durch halb Europa, gut versorgt mit üppigem Taschengeld. Warum ist das so? Weil die Opfer unwichtige kleine Leute sind.
Beispiel 2
Grenzen können nicht geschlossen werden. Niemand kann Grenzen überwachen, sagt die Mauer-erfahrene Merkel. Sollten Sie nicht dement sein, werden sie das anders in Erinnerung haben. Aber halt. Grenzen können nicht geschlossen werden? Nicht für kleine, unwichtige Leute wie Sie und ich und viele andere, die ruhig mal gesprengt, vergewaltigt oder "gemessert" werden können. In Windeseile können dagegen Grenzen geschlossen werden für die anderen, für die Mächtigen und Herrschenden:
http://www.mopo.de/hamburg/g20/zur-abwehr-von-gewalttaetern-fuer-g20-macht-deutschland-die-grenze-dicht-26916818
Saturday, 10 June 2017
Obwohl ich ihn nicht persönlich kenne, zähle ich Kissler zu meinen Freunden. Einfach, weil es viel mehr Gemeinsames als Trennendes gibt. Er wird zornig, wenn auch ich zornig werde. Kissler ist für mich einer der wenigen Klardenker in Deutschland, einer, den ich gerne lese. Sein Buch "Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss" ist unbedingt lesenswert.
http://cicero.de/salon/aktion-doppeleinhorn-kommandopolitik-im-kleid-des-kindischen
Aufbauen oder Abrissbirne
Im Zusammenhang mit dem Brexit und der UK-Wahl fällt mir auf, dass in sehr vielen Leserkommentaren in deutschen Medien die Trennung des UK von der EU freudig begrüßt wird. Man feiert die tapferen Briten als Helden. Warum eigentlich? Bei aller Rosinenpickerei und Bevorzugung hier und da waren sie unter'm Strich Nettozahler. Welcher Verein freut sich über den Verlust eines zahlenden Mitgliedes? Schnell wird klar, dass es um was ganz anderes geht: nämlich um die lustvolle Zerstörung der EU. Endlich macht jemand den Anfang, hoffentlich folgen andere, sodass diese furchtbare EU endlich Geschichte ist.
Herbeigesehnt wird die einstige EWG, ein Europa der Vaterländer, natürlich der unabhängigen, souveränen Vaterländer, mit eigener Währung, mit eigenem Jodelkurs. Denn, so vor allem die deutschen Kommentatoren, damals war Deutschland auch Export-Weltmeister. Schön, aber damals kannten die Chinesen den Unterschied zwischen Spaten und Smartphone noch nicht. Heute übernehmen sie Stück für Stück den Weltmarkt (siehe gestrigen Beitrag). Um dagegen auch nur etwas anstinken zu können (auch USA und Russland dürfen nicht ignoriert werden!) ist eine starke EU wichtig. Aber: ist die EU in ihrem Ist-Zustand gut? M.E. nein, sie ist es nicht. Überhaupt nicht. Zu wenig demokratisch, überreguliert, die Außengrenzen nicht wirksam geschützt, und da gibt es sicher noch eine lange Liste von Fehlern, die unbedingt und schnell korrigiert werden müssten.
Kaputt machen ist leicht
Es ist normalerweise das Vorrecht kleiner Kinder, ein Haus aus Bauklötzen umzuwerfen, wenn es nicht gleich vollkommen ist. Kissler und meine Wenigkeit haben sich schon mit der bestürzenden Infantilisierung der Gesellschaft auseinandergesetzt. Die Generation der fleißigen und geduldigen Aufbauer ist ausgestorben. Stichwort: Trümmerfrauen, israelische Pioniere. Erstere fanden Trümmer, zweitere öde Wüste vor. Was tun? Alles kaputt, bzw. unfruchtbar, unbrauchbar. Um aus diesen Trümmern, dieser Wüste etwas zu erbauen, waren neben Zuversicht und Mut vor allem Fleiß, Anstrengung und Geduld unbedingt nötig. Tugenden also, die Zerstörer natürlich nicht benötigen. Inmitten der tatsächlich sehr unvollkommen EU sitzen sie gut genährt und versorgt am Heimcomputer und wünschen die EU zum Teufel, wünschen sich die Abrissbirne herbei, die dem Spuk endlich ein Ende macht. Dabei haben diese Infantilen Not und Entbehrung überhaupt nicht kennengelernt. Mit ihren Steuern, so jammern sie, werde Griechenland gerettet. Dann stehen sie auf, gehen zum Kühlschrank und naschen Kaviar. Soll heißen, der jammernde Griechenlandretter merkt persönlich nichts von seiner Tätigkeit als edler Retter.
Natürlich ist eine Einheitswährung immer ein Problem, wenn Volkswirtschaften sehr unterschiedlich stark sind. Gewisse Verwerfungen und Ausgleichszahlungen sind dann unumgänglich. Faustformel für den Euro: er ist viel zu schwach für Deutschland und viel zu stark für viele andere Länder. Eine eigene Währung kann entsprechend ab- oder aufgewertet werden, bei einer Einheitswährung geht das nicht. Gedankenexperiment. Nehmen wir an, die nationalen Währungen würden morgen wieder eingeführt werden. Die "DM 2.0" würde blitzartig aufgewertet, die meisten anderen Währungen abgewertet werden. Für den Export in die "EWG" kämen schwerere Zeiten, denn deutsche Exportwaren wären enorm teuer, unbezahlbar u.a. für die Griechen. Deutsche Arbeitsplätze gingen sofort verloren (die jetzt jammernden "Griechenlandretter" würden sich vielleicht nicht freuen...), kleine und mittelständische Betriebe gingen in Konkurs. Die Großen? Denen macht das überhaupt nichts aus. Die verlagern halt noch mehr Kapazitäten in Billiglohnländer. Die pfeifen auf provinzielle Jodelkurse. Ein Argument der "Griechenlandretter" ist, dass eine starke DM den Binnenmarkt stärken würde, man kauft dann wieder mehr bei Tante Emma. In welchem Jahrhundert leben diese Leute? Stichwort Internet. Hallo? Ich suche mir meine Produkte weltweit aus, zahle per PayPal, und innerhalb von 10 Tagen habe ich meinen "Familienoriginalbenutzer" (Loriot) aus Albanien, Vietnam, Korea oder den USA. Die Welt hat sich weitergedreht. Rasend schnell. Nichts ist mehr so wie zu EWG-Zeiten. Die Wirtschaftswelt ist ein kleines Dorf und jedes Produkt nur einen Mausklick entfernt.
Man kann das Währungsspiel auch runterskalieren: der Euro ist für Bayern viel zu schwach, für Berlin und viele andere Bundesländer viel zu stark. Also braucht Bayern eine eigene Währung. Das Spielchen können wir auch mit dem Dollar oder dem Pfund spielen. Cornwall ist viel ärmer als London, und in den USA sind die Bundesländer beileibe nicht alle gleich stark. Dieses Gedankenspiel lässt sich bis ins Absurde treiben. Jede Stadt braucht eine eigene Währung usw.
Was also stattfindet, ist ein EU-weiter Länderfinanzausgleich wie er innerhalb der Bundesrepublik schon seit vielen Jahrzehnten (auch zum Ärger der starken Länder!) praktiziert wird. Und wie oft hat das starke Bayern (nicht zu Unrecht!) sich beschwert, wenn etwa Pleite-Berlin Geld für Quatsch zum Fenster rauswirft. Und richtig: das muss auch ganz unabhängig von der Währung für die gesamte EU gelten. Ein Land, das nachweislich misswirtschaftet, muss abgestraft, Zahlungen müssen eingestellt werden. Hilfe darf immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein, keine Daueralimentierung. Die EU hat dafür aber klare Regeln. Die müssen nur eingehalten werden. Werden sie aber nicht. Sie werden verbogen und gebrochen, wie's halt gerade passt. Das muss aufhören. Hier muss tatsächlich der eiserne Besen durch. Pacta sunt servanda. Diese Regel aus dem Römischen Recht muss endlich durchgesetzt werden. Und wenn die EU endlich ein sauberer Rechtsraum ist, in dem Regeln eingehalten und Verträge sine qua non gelten, ist das ein solides Fundament, auf dem das Haus EU stehen kann. Im Talmud steht: es ist uns aufgetragen, am Werk zu arbeiten. Es ist uns nicht gegeben, es zu vollenden.
http://cicero.de/salon/aktion-doppeleinhorn-kommandopolitik-im-kleid-des-kindischen
Aufbauen oder Abrissbirne
Im Zusammenhang mit dem Brexit und der UK-Wahl fällt mir auf, dass in sehr vielen Leserkommentaren in deutschen Medien die Trennung des UK von der EU freudig begrüßt wird. Man feiert die tapferen Briten als Helden. Warum eigentlich? Bei aller Rosinenpickerei und Bevorzugung hier und da waren sie unter'm Strich Nettozahler. Welcher Verein freut sich über den Verlust eines zahlenden Mitgliedes? Schnell wird klar, dass es um was ganz anderes geht: nämlich um die lustvolle Zerstörung der EU. Endlich macht jemand den Anfang, hoffentlich folgen andere, sodass diese furchtbare EU endlich Geschichte ist.
Herbeigesehnt wird die einstige EWG, ein Europa der Vaterländer, natürlich der unabhängigen, souveränen Vaterländer, mit eigener Währung, mit eigenem Jodelkurs. Denn, so vor allem die deutschen Kommentatoren, damals war Deutschland auch Export-Weltmeister. Schön, aber damals kannten die Chinesen den Unterschied zwischen Spaten und Smartphone noch nicht. Heute übernehmen sie Stück für Stück den Weltmarkt (siehe gestrigen Beitrag). Um dagegen auch nur etwas anstinken zu können (auch USA und Russland dürfen nicht ignoriert werden!) ist eine starke EU wichtig. Aber: ist die EU in ihrem Ist-Zustand gut? M.E. nein, sie ist es nicht. Überhaupt nicht. Zu wenig demokratisch, überreguliert, die Außengrenzen nicht wirksam geschützt, und da gibt es sicher noch eine lange Liste von Fehlern, die unbedingt und schnell korrigiert werden müssten.
Kaputt machen ist leicht
Es ist normalerweise das Vorrecht kleiner Kinder, ein Haus aus Bauklötzen umzuwerfen, wenn es nicht gleich vollkommen ist. Kissler und meine Wenigkeit haben sich schon mit der bestürzenden Infantilisierung der Gesellschaft auseinandergesetzt. Die Generation der fleißigen und geduldigen Aufbauer ist ausgestorben. Stichwort: Trümmerfrauen, israelische Pioniere. Erstere fanden Trümmer, zweitere öde Wüste vor. Was tun? Alles kaputt, bzw. unfruchtbar, unbrauchbar. Um aus diesen Trümmern, dieser Wüste etwas zu erbauen, waren neben Zuversicht und Mut vor allem Fleiß, Anstrengung und Geduld unbedingt nötig. Tugenden also, die Zerstörer natürlich nicht benötigen. Inmitten der tatsächlich sehr unvollkommen EU sitzen sie gut genährt und versorgt am Heimcomputer und wünschen die EU zum Teufel, wünschen sich die Abrissbirne herbei, die dem Spuk endlich ein Ende macht. Dabei haben diese Infantilen Not und Entbehrung überhaupt nicht kennengelernt. Mit ihren Steuern, so jammern sie, werde Griechenland gerettet. Dann stehen sie auf, gehen zum Kühlschrank und naschen Kaviar. Soll heißen, der jammernde Griechenlandretter merkt persönlich nichts von seiner Tätigkeit als edler Retter.
Natürlich ist eine Einheitswährung immer ein Problem, wenn Volkswirtschaften sehr unterschiedlich stark sind. Gewisse Verwerfungen und Ausgleichszahlungen sind dann unumgänglich. Faustformel für den Euro: er ist viel zu schwach für Deutschland und viel zu stark für viele andere Länder. Eine eigene Währung kann entsprechend ab- oder aufgewertet werden, bei einer Einheitswährung geht das nicht. Gedankenexperiment. Nehmen wir an, die nationalen Währungen würden morgen wieder eingeführt werden. Die "DM 2.0" würde blitzartig aufgewertet, die meisten anderen Währungen abgewertet werden. Für den Export in die "EWG" kämen schwerere Zeiten, denn deutsche Exportwaren wären enorm teuer, unbezahlbar u.a. für die Griechen. Deutsche Arbeitsplätze gingen sofort verloren (die jetzt jammernden "Griechenlandretter" würden sich vielleicht nicht freuen...), kleine und mittelständische Betriebe gingen in Konkurs. Die Großen? Denen macht das überhaupt nichts aus. Die verlagern halt noch mehr Kapazitäten in Billiglohnländer. Die pfeifen auf provinzielle Jodelkurse. Ein Argument der "Griechenlandretter" ist, dass eine starke DM den Binnenmarkt stärken würde, man kauft dann wieder mehr bei Tante Emma. In welchem Jahrhundert leben diese Leute? Stichwort Internet. Hallo? Ich suche mir meine Produkte weltweit aus, zahle per PayPal, und innerhalb von 10 Tagen habe ich meinen "Familienoriginalbenutzer" (Loriot) aus Albanien, Vietnam, Korea oder den USA. Die Welt hat sich weitergedreht. Rasend schnell. Nichts ist mehr so wie zu EWG-Zeiten. Die Wirtschaftswelt ist ein kleines Dorf und jedes Produkt nur einen Mausklick entfernt.
Man kann das Währungsspiel auch runterskalieren: der Euro ist für Bayern viel zu schwach, für Berlin und viele andere Bundesländer viel zu stark. Also braucht Bayern eine eigene Währung. Das Spielchen können wir auch mit dem Dollar oder dem Pfund spielen. Cornwall ist viel ärmer als London, und in den USA sind die Bundesländer beileibe nicht alle gleich stark. Dieses Gedankenspiel lässt sich bis ins Absurde treiben. Jede Stadt braucht eine eigene Währung usw.
Was also stattfindet, ist ein EU-weiter Länderfinanzausgleich wie er innerhalb der Bundesrepublik schon seit vielen Jahrzehnten (auch zum Ärger der starken Länder!) praktiziert wird. Und wie oft hat das starke Bayern (nicht zu Unrecht!) sich beschwert, wenn etwa Pleite-Berlin Geld für Quatsch zum Fenster rauswirft. Und richtig: das muss auch ganz unabhängig von der Währung für die gesamte EU gelten. Ein Land, das nachweislich misswirtschaftet, muss abgestraft, Zahlungen müssen eingestellt werden. Hilfe darf immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein, keine Daueralimentierung. Die EU hat dafür aber klare Regeln. Die müssen nur eingehalten werden. Werden sie aber nicht. Sie werden verbogen und gebrochen, wie's halt gerade passt. Das muss aufhören. Hier muss tatsächlich der eiserne Besen durch. Pacta sunt servanda. Diese Regel aus dem Römischen Recht muss endlich durchgesetzt werden. Und wenn die EU endlich ein sauberer Rechtsraum ist, in dem Regeln eingehalten und Verträge sine qua non gelten, ist das ein solides Fundament, auf dem das Haus EU stehen kann. Im Talmud steht: es ist uns aufgetragen, am Werk zu arbeiten. Es ist uns nicht gegeben, es zu vollenden.
Friday, 9 June 2017
Die gelbe Gefahr
So nannte man in den 70ern das Gespenst der kommunistischen Unterwanderung, die vermeintlich drohte. Klar, taschengeldverwöhnte Jungs skandierten ihr "Mao Mao Tsedung" und wedelten auffällig mit der "Mao-Bibel", wenn es galt, ein Mädel ins Bettchen zu kriegen. Die Jungs riskierten auch nichts, weil sie sich ganz sicher sein konnten, keinen einzigen Tag unter chinesischen Bedingungen arbeiten zu müssen.
China war zu dieser Zeit jedoch ein wirtschaftlich und vor allem technologisch unterentwickeltes Land. Von dieser Seite drohte also nicht die geringste Gefahr.
Auch Japan hatte sich bis ins späte 19. Jahrhundert hinein vom Westen vollkommen abgekoppelt. Es war ein 15-jähriger Kaiser, der den Wind radikal drehte: man müsse vom Westen lernen, denn was der kann, könne man schon lange. Asiaten sind intelligent und lernen schnell. Und zwar wie Kinder im besten Sinne: durch Nachahmung, durch kopieren. Und das taten sie. Sie importierten was das Zeug hielt und bauten die Geräte, später Autos nach.
In dieser Zeit habe ich zusammen mit vielen Millionen anderen u.a. die große deutsche Hifi-Tradition abgemurkst. Mein erstes Tonbandgerät war ein Saba, entwickelt und hergestellt im guten alten Schwarzwald, aber ach, wie rückständig. Japanische Geräte waren schick und vergleichsweise preisgünstig. Kein Wunder, bei den geringen Arbeits- und Entwicklungskosten. Alles angeschaut und nachgebaut. Wer wollte da noch Saba, Grundig, Telefunken, Uher, Dual, Elac? Nein, Akai, Technics, Teac/Tascam musste es sein. Und damit haben wir eine große deutsche Firma nach der anderen zugrunde gerichtet. Ich lasse weinerliche Sprüche wie "die Japaner haben den Markt vernichtet" nicht zu: sie standen hinter der Ladentheke und haben angeboten. Wir standen davor und haben gekauft.
Die Phase des simplen Nachbauens währte nicht lange. Die fleißigen Japaner brachten schnell eigene Entwicklungen heraus, hervorragende Produkte, die zwar nicht mehr ganz so preisgünstig waren, aber dafür so gut und zuverlässig, dass sie "den Westen" in vielen Bereichen, vor allem in der Unterhaltungselektronik schlicht abhängten. Inzwischen haben die Geräte auch ein sehr hohes Prestige, und das Etikett "Made in Japan" wird beim Verkauf als Großbild geliefert, nicht selten mit dem Zusatz, dass es nicht China-Ware ist.
An dieser Stelle mal eine Zahl. Die Einwohnerzahl Japans 2017: 126.46 Millionen
Besonders die Brexit-Wähler krakelten und krakelen nationalbesoffen von "independency", also von "Unabhängigkeit" (wovon genau?). Das ist lustig. Schaue ich aus dem Fenster, sehe ich kein einziges britisches Auto. Dafür viele französische und deutsche. Und natürlich viele asiatische, wobei "Japaner" (Toyota, Nissan, Honda) auch schon zu den "premium cars" zählen. Da haben die deutschen Autos allerdings noch die Nase vorn, zumindest, wenn es um die Preise für Auto, Reparatur und Ersatzteile geht.
Abgesehen von Brot, Butter, Keksen, Gemüse und ein paar wenigen anderen Waren, kauft der unabhängige Brite - chinesische Produkte. Natürlich nicht nur die unabhängigen Briten, sondern, ja, die ganze Welt. Forscht man etwas nach, was alles aus China kommt, egal, was das Etikett vorgaukelt, wird einem mulmig: China hat den Weltmarkt erobert und voll im Griff. Man kann sagen: was auch immer drauf steht, China ist drin. Und wie einst die Japaner kopieren die ebenso intelligenten und außerordentlich fleißigen Chinesen zuerst und bringen dann eigene Entwicklungen auf den Weltmarkt
Was sich also in den 70er Jahren mit Japan abspielte, wiederholt sich seit wenigen Jahrzehnten mit China, allerdings auf einem mengenmäßig ungleich höheren Niveau. Dazu eine zweite Zahl. Die Einwohnerzahl Chinas 2017: 1.39 Milliarden
Man kann gar nicht oft genug wiederholen, dass eine Islamisierung Deutschlands und Europas nicht stattfindet. Weder schleichend, noch laufend. Das ist ein Hirngespinst von rechten Hetzern und ebensolchen Populisten. Einer von inzwischen kaum zu zählenden Beweise für die Nicht-Islamisierung hat Vera Lengsfeld erbracht. Danke, Frau Lengsfeld. So bleiben die Guten richtig gut:
http://www.achgut.com/artikel/kraeft-bikini_tragen_heisst_gesicht_zeigen_und_nicht_nur_das
Die Erlebende* war erst 13 Jahre alt. Aber konnte das ein traumatisierter Unbegleiteter wissen? Natürlich nicht. Das Urteil ist daher verhältnismäßig. Weiter so.
https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/13jaehrige-vergewaltigt-kein-kindesmissbrauch/
*Verordnetes Neusprech. Wenn ein Herr Brüderle (Mann, FDP, weiß, deutsch) einer Journalistin ein Kompliment über ihre Oberweite macht, wird er zu Recht aus allen Ämtern entfernt und sozial vernichtet. Gut so, denn die Journalistin erlitt unsagbare Komplimentsqualen. Wenn ein "geschenkter Mensch" (K. Göring-Eckardt) eine Frau zwischen 2 und 92 sexuell beglückt, ist die Frau eine "Erlebende", der Mann meistens minderjährig mit Vollbart, unbegleitet und traumatisiert.
So nannte man in den 70ern das Gespenst der kommunistischen Unterwanderung, die vermeintlich drohte. Klar, taschengeldverwöhnte Jungs skandierten ihr "Mao Mao Tsedung" und wedelten auffällig mit der "Mao-Bibel", wenn es galt, ein Mädel ins Bettchen zu kriegen. Die Jungs riskierten auch nichts, weil sie sich ganz sicher sein konnten, keinen einzigen Tag unter chinesischen Bedingungen arbeiten zu müssen.
China war zu dieser Zeit jedoch ein wirtschaftlich und vor allem technologisch unterentwickeltes Land. Von dieser Seite drohte also nicht die geringste Gefahr.
Auch Japan hatte sich bis ins späte 19. Jahrhundert hinein vom Westen vollkommen abgekoppelt. Es war ein 15-jähriger Kaiser, der den Wind radikal drehte: man müsse vom Westen lernen, denn was der kann, könne man schon lange. Asiaten sind intelligent und lernen schnell. Und zwar wie Kinder im besten Sinne: durch Nachahmung, durch kopieren. Und das taten sie. Sie importierten was das Zeug hielt und bauten die Geräte, später Autos nach.
In dieser Zeit habe ich zusammen mit vielen Millionen anderen u.a. die große deutsche Hifi-Tradition abgemurkst. Mein erstes Tonbandgerät war ein Saba, entwickelt und hergestellt im guten alten Schwarzwald, aber ach, wie rückständig. Japanische Geräte waren schick und vergleichsweise preisgünstig. Kein Wunder, bei den geringen Arbeits- und Entwicklungskosten. Alles angeschaut und nachgebaut. Wer wollte da noch Saba, Grundig, Telefunken, Uher, Dual, Elac? Nein, Akai, Technics, Teac/Tascam musste es sein. Und damit haben wir eine große deutsche Firma nach der anderen zugrunde gerichtet. Ich lasse weinerliche Sprüche wie "die Japaner haben den Markt vernichtet" nicht zu: sie standen hinter der Ladentheke und haben angeboten. Wir standen davor und haben gekauft.
Die Phase des simplen Nachbauens währte nicht lange. Die fleißigen Japaner brachten schnell eigene Entwicklungen heraus, hervorragende Produkte, die zwar nicht mehr ganz so preisgünstig waren, aber dafür so gut und zuverlässig, dass sie "den Westen" in vielen Bereichen, vor allem in der Unterhaltungselektronik schlicht abhängten. Inzwischen haben die Geräte auch ein sehr hohes Prestige, und das Etikett "Made in Japan" wird beim Verkauf als Großbild geliefert, nicht selten mit dem Zusatz, dass es nicht China-Ware ist.
An dieser Stelle mal eine Zahl. Die Einwohnerzahl Japans 2017: 126.46 Millionen
Besonders die Brexit-Wähler krakelten und krakelen nationalbesoffen von "independency", also von "Unabhängigkeit" (wovon genau?). Das ist lustig. Schaue ich aus dem Fenster, sehe ich kein einziges britisches Auto. Dafür viele französische und deutsche. Und natürlich viele asiatische, wobei "Japaner" (Toyota, Nissan, Honda) auch schon zu den "premium cars" zählen. Da haben die deutschen Autos allerdings noch die Nase vorn, zumindest, wenn es um die Preise für Auto, Reparatur und Ersatzteile geht.
Abgesehen von Brot, Butter, Keksen, Gemüse und ein paar wenigen anderen Waren, kauft der unabhängige Brite - chinesische Produkte. Natürlich nicht nur die unabhängigen Briten, sondern, ja, die ganze Welt. Forscht man etwas nach, was alles aus China kommt, egal, was das Etikett vorgaukelt, wird einem mulmig: China hat den Weltmarkt erobert und voll im Griff. Man kann sagen: was auch immer drauf steht, China ist drin. Und wie einst die Japaner kopieren die ebenso intelligenten und außerordentlich fleißigen Chinesen zuerst und bringen dann eigene Entwicklungen auf den Weltmarkt
Was sich also in den 70er Jahren mit Japan abspielte, wiederholt sich seit wenigen Jahrzehnten mit China, allerdings auf einem mengenmäßig ungleich höheren Niveau. Dazu eine zweite Zahl. Die Einwohnerzahl Chinas 2017: 1.39 Milliarden
Man kann gar nicht oft genug wiederholen, dass eine Islamisierung Deutschlands und Europas nicht stattfindet. Weder schleichend, noch laufend. Das ist ein Hirngespinst von rechten Hetzern und ebensolchen Populisten. Einer von inzwischen kaum zu zählenden Beweise für die Nicht-Islamisierung hat Vera Lengsfeld erbracht. Danke, Frau Lengsfeld. So bleiben die Guten richtig gut:
http://www.achgut.com/artikel/kraeft-bikini_tragen_heisst_gesicht_zeigen_und_nicht_nur_das
Die Erlebende* war erst 13 Jahre alt. Aber konnte das ein traumatisierter Unbegleiteter wissen? Natürlich nicht. Das Urteil ist daher verhältnismäßig. Weiter so.
https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/13jaehrige-vergewaltigt-kein-kindesmissbrauch/
*Verordnetes Neusprech. Wenn ein Herr Brüderle (Mann, FDP, weiß, deutsch) einer Journalistin ein Kompliment über ihre Oberweite macht, wird er zu Recht aus allen Ämtern entfernt und sozial vernichtet. Gut so, denn die Journalistin erlitt unsagbare Komplimentsqualen. Wenn ein "geschenkter Mensch" (K. Göring-Eckardt) eine Frau zwischen 2 und 92 sexuell beglückt, ist die Frau eine "Erlebende", der Mann meistens minderjährig mit Vollbart, unbegleitet und traumatisiert.
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