Obwohl ich ihn nicht persönlich kenne, zähle ich Kissler zu meinen Freunden. Einfach, weil es viel mehr Gemeinsames als Trennendes gibt. Er wird zornig, wenn auch ich zornig werde. Kissler ist für mich einer der wenigen Klardenker in Deutschland, einer, den ich gerne lese. Sein Buch "Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss" ist unbedingt lesenswert.
http://cicero.de/salon/aktion-doppeleinhorn-kommandopolitik-im-kleid-des-kindischen
Aufbauen oder Abrissbirne
Im Zusammenhang mit dem Brexit und der UK-Wahl fällt mir auf, dass in sehr vielen Leserkommentaren in deutschen Medien die Trennung des UK von der EU freudig begrüßt wird. Man feiert die tapferen Briten als Helden. Warum eigentlich? Bei aller Rosinenpickerei und Bevorzugung hier und da waren sie unter'm Strich Nettozahler. Welcher Verein freut sich über den Verlust eines zahlenden Mitgliedes? Schnell wird klar, dass es um was ganz anderes geht: nämlich um die lustvolle Zerstörung der EU. Endlich macht jemand den Anfang, hoffentlich folgen andere, sodass diese furchtbare EU endlich Geschichte ist.
Herbeigesehnt wird die einstige EWG, ein Europa der Vaterländer, natürlich der unabhängigen, souveränen Vaterländer, mit eigener Währung, mit eigenem Jodelkurs. Denn, so vor allem die deutschen Kommentatoren, damals war Deutschland auch Export-Weltmeister. Schön, aber damals kannten die Chinesen den Unterschied zwischen Spaten und Smartphone noch nicht. Heute übernehmen sie Stück für Stück den Weltmarkt (siehe gestrigen Beitrag). Um dagegen auch nur etwas anstinken zu können (auch USA und Russland dürfen nicht ignoriert werden!) ist eine starke EU wichtig. Aber: ist die EU in ihrem Ist-Zustand gut? M.E. nein, sie ist es nicht. Überhaupt nicht. Zu wenig demokratisch, überreguliert, die Außengrenzen nicht wirksam geschützt, und da gibt es sicher noch eine lange Liste von Fehlern, die unbedingt und schnell korrigiert werden müssten.
Kaputt machen ist leicht
Es ist normalerweise das Vorrecht kleiner Kinder, ein Haus aus Bauklötzen umzuwerfen, wenn es nicht gleich vollkommen ist. Kissler und meine Wenigkeit haben sich schon mit der bestürzenden Infantilisierung der Gesellschaft auseinandergesetzt. Die Generation der fleißigen und geduldigen Aufbauer ist ausgestorben. Stichwort: Trümmerfrauen, israelische Pioniere. Erstere fanden Trümmer, zweitere öde Wüste vor. Was tun? Alles kaputt, bzw. unfruchtbar, unbrauchbar. Um aus diesen Trümmern, dieser Wüste etwas zu erbauen, waren neben Zuversicht und Mut vor allem Fleiß, Anstrengung und Geduld unbedingt nötig. Tugenden also, die Zerstörer natürlich nicht benötigen. Inmitten der tatsächlich sehr unvollkommen EU sitzen sie gut genährt und versorgt am Heimcomputer und wünschen die EU zum Teufel, wünschen sich die Abrissbirne herbei, die dem Spuk endlich ein Ende macht. Dabei haben diese Infantilen Not und Entbehrung überhaupt nicht kennengelernt. Mit ihren Steuern, so jammern sie, werde Griechenland gerettet. Dann stehen sie auf, gehen zum Kühlschrank und naschen Kaviar. Soll heißen, der jammernde Griechenlandretter merkt persönlich nichts von seiner Tätigkeit als edler Retter.
Natürlich ist eine Einheitswährung immer ein Problem, wenn Volkswirtschaften sehr unterschiedlich stark sind. Gewisse Verwerfungen und Ausgleichszahlungen sind dann unumgänglich. Faustformel für den Euro: er ist viel zu schwach für Deutschland und viel zu stark für viele andere Länder. Eine eigene Währung kann entsprechend ab- oder aufgewertet werden, bei einer Einheitswährung geht das nicht. Gedankenexperiment. Nehmen wir an, die nationalen Währungen würden morgen wieder eingeführt werden. Die "DM 2.0" würde blitzartig aufgewertet, die meisten anderen Währungen abgewertet werden. Für den Export in die "EWG" kämen schwerere Zeiten, denn deutsche Exportwaren wären enorm teuer, unbezahlbar u.a. für die Griechen. Deutsche Arbeitsplätze gingen sofort verloren (die jetzt jammernden "Griechenlandretter" würden sich vielleicht nicht freuen...), kleine und mittelständische Betriebe gingen in Konkurs. Die Großen? Denen macht das überhaupt nichts aus. Die verlagern halt noch mehr Kapazitäten in Billiglohnländer. Die pfeifen auf provinzielle Jodelkurse. Ein Argument der "Griechenlandretter" ist, dass eine starke DM den Binnenmarkt stärken würde, man kauft dann wieder mehr bei Tante Emma. In welchem Jahrhundert leben diese Leute? Stichwort Internet. Hallo? Ich suche mir meine Produkte weltweit aus, zahle per PayPal, und innerhalb von 10 Tagen habe ich meinen "Familienoriginalbenutzer" (Loriot) aus Albanien, Vietnam, Korea oder den USA. Die Welt hat sich weitergedreht. Rasend schnell. Nichts ist mehr so wie zu EWG-Zeiten. Die Wirtschaftswelt ist ein kleines Dorf und jedes Produkt nur einen Mausklick entfernt.
Man kann das Währungsspiel auch runterskalieren: der Euro ist für Bayern viel zu schwach, für Berlin und viele andere Bundesländer viel zu stark. Also braucht Bayern eine eigene Währung. Das Spielchen können wir auch mit dem Dollar oder dem Pfund spielen. Cornwall ist viel ärmer als London, und in den USA sind die Bundesländer beileibe nicht alle gleich stark. Dieses Gedankenspiel lässt sich bis ins Absurde treiben. Jede Stadt braucht eine eigene Währung usw.
Was also stattfindet, ist ein EU-weiter Länderfinanzausgleich wie er innerhalb der Bundesrepublik schon seit vielen Jahrzehnten (auch zum Ärger der starken Länder!) praktiziert wird. Und wie oft hat das starke Bayern (nicht zu Unrecht!) sich beschwert, wenn etwa Pleite-Berlin Geld für Quatsch zum Fenster rauswirft. Und richtig: das muss auch ganz unabhängig von der Währung für die gesamte EU gelten. Ein Land, das nachweislich misswirtschaftet, muss abgestraft, Zahlungen müssen eingestellt werden. Hilfe darf immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein, keine Daueralimentierung. Die EU hat dafür aber klare Regeln. Die müssen nur eingehalten werden. Werden sie aber nicht. Sie werden verbogen und gebrochen, wie's halt gerade passt. Das muss aufhören. Hier muss tatsächlich der eiserne Besen durch. Pacta sunt servanda. Diese Regel aus dem Römischen Recht muss endlich durchgesetzt werden. Und wenn die EU endlich ein sauberer Rechtsraum ist, in dem Regeln eingehalten und Verträge sine qua non gelten, ist das ein solides Fundament, auf dem das Haus EU stehen kann. Im Talmud steht: es ist uns aufgetragen, am Werk zu arbeiten. Es ist uns nicht gegeben, es zu vollenden.
In meinem Blog dürfen Finger in alle Wunden gelegt werden, egal, ob die Wunden rechts, links oder in der Mitte liegen. Es darf frech und gerne witzig geschrieben werden. Justiziable Kommentare werden grundsätzlich nicht veröffentlicht. Wenn Sie etwas in meine Kaffeekasse legen möchten, wäre das natürlich sehr nett. Meine PayPal-Adresse: erikativum@yahoo.co.uk Vielen Dank!
Saturday, 10 June 2017
Friday, 9 June 2017
Die gelbe Gefahr
So nannte man in den 70ern das Gespenst der kommunistischen Unterwanderung, die vermeintlich drohte. Klar, taschengeldverwöhnte Jungs skandierten ihr "Mao Mao Tsedung" und wedelten auffällig mit der "Mao-Bibel", wenn es galt, ein Mädel ins Bettchen zu kriegen. Die Jungs riskierten auch nichts, weil sie sich ganz sicher sein konnten, keinen einzigen Tag unter chinesischen Bedingungen arbeiten zu müssen.
China war zu dieser Zeit jedoch ein wirtschaftlich und vor allem technologisch unterentwickeltes Land. Von dieser Seite drohte also nicht die geringste Gefahr.
Auch Japan hatte sich bis ins späte 19. Jahrhundert hinein vom Westen vollkommen abgekoppelt. Es war ein 15-jähriger Kaiser, der den Wind radikal drehte: man müsse vom Westen lernen, denn was der kann, könne man schon lange. Asiaten sind intelligent und lernen schnell. Und zwar wie Kinder im besten Sinne: durch Nachahmung, durch kopieren. Und das taten sie. Sie importierten was das Zeug hielt und bauten die Geräte, später Autos nach.
In dieser Zeit habe ich zusammen mit vielen Millionen anderen u.a. die große deutsche Hifi-Tradition abgemurkst. Mein erstes Tonbandgerät war ein Saba, entwickelt und hergestellt im guten alten Schwarzwald, aber ach, wie rückständig. Japanische Geräte waren schick und vergleichsweise preisgünstig. Kein Wunder, bei den geringen Arbeits- und Entwicklungskosten. Alles angeschaut und nachgebaut. Wer wollte da noch Saba, Grundig, Telefunken, Uher, Dual, Elac? Nein, Akai, Technics, Teac/Tascam musste es sein. Und damit haben wir eine große deutsche Firma nach der anderen zugrunde gerichtet. Ich lasse weinerliche Sprüche wie "die Japaner haben den Markt vernichtet" nicht zu: sie standen hinter der Ladentheke und haben angeboten. Wir standen davor und haben gekauft.
Die Phase des simplen Nachbauens währte nicht lange. Die fleißigen Japaner brachten schnell eigene Entwicklungen heraus, hervorragende Produkte, die zwar nicht mehr ganz so preisgünstig waren, aber dafür so gut und zuverlässig, dass sie "den Westen" in vielen Bereichen, vor allem in der Unterhaltungselektronik schlicht abhängten. Inzwischen haben die Geräte auch ein sehr hohes Prestige, und das Etikett "Made in Japan" wird beim Verkauf als Großbild geliefert, nicht selten mit dem Zusatz, dass es nicht China-Ware ist.
An dieser Stelle mal eine Zahl. Die Einwohnerzahl Japans 2017: 126.46 Millionen
Besonders die Brexit-Wähler krakelten und krakelen nationalbesoffen von "independency", also von "Unabhängigkeit" (wovon genau?). Das ist lustig. Schaue ich aus dem Fenster, sehe ich kein einziges britisches Auto. Dafür viele französische und deutsche. Und natürlich viele asiatische, wobei "Japaner" (Toyota, Nissan, Honda) auch schon zu den "premium cars" zählen. Da haben die deutschen Autos allerdings noch die Nase vorn, zumindest, wenn es um die Preise für Auto, Reparatur und Ersatzteile geht.
Abgesehen von Brot, Butter, Keksen, Gemüse und ein paar wenigen anderen Waren, kauft der unabhängige Brite - chinesische Produkte. Natürlich nicht nur die unabhängigen Briten, sondern, ja, die ganze Welt. Forscht man etwas nach, was alles aus China kommt, egal, was das Etikett vorgaukelt, wird einem mulmig: China hat den Weltmarkt erobert und voll im Griff. Man kann sagen: was auch immer drauf steht, China ist drin. Und wie einst die Japaner kopieren die ebenso intelligenten und außerordentlich fleißigen Chinesen zuerst und bringen dann eigene Entwicklungen auf den Weltmarkt
Was sich also in den 70er Jahren mit Japan abspielte, wiederholt sich seit wenigen Jahrzehnten mit China, allerdings auf einem mengenmäßig ungleich höheren Niveau. Dazu eine zweite Zahl. Die Einwohnerzahl Chinas 2017: 1.39 Milliarden
Man kann gar nicht oft genug wiederholen, dass eine Islamisierung Deutschlands und Europas nicht stattfindet. Weder schleichend, noch laufend. Das ist ein Hirngespinst von rechten Hetzern und ebensolchen Populisten. Einer von inzwischen kaum zu zählenden Beweise für die Nicht-Islamisierung hat Vera Lengsfeld erbracht. Danke, Frau Lengsfeld. So bleiben die Guten richtig gut:
http://www.achgut.com/artikel/kraeft-bikini_tragen_heisst_gesicht_zeigen_und_nicht_nur_das
Die Erlebende* war erst 13 Jahre alt. Aber konnte das ein traumatisierter Unbegleiteter wissen? Natürlich nicht. Das Urteil ist daher verhältnismäßig. Weiter so.
https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/13jaehrige-vergewaltigt-kein-kindesmissbrauch/
*Verordnetes Neusprech. Wenn ein Herr Brüderle (Mann, FDP, weiß, deutsch) einer Journalistin ein Kompliment über ihre Oberweite macht, wird er zu Recht aus allen Ämtern entfernt und sozial vernichtet. Gut so, denn die Journalistin erlitt unsagbare Komplimentsqualen. Wenn ein "geschenkter Mensch" (K. Göring-Eckardt) eine Frau zwischen 2 und 92 sexuell beglückt, ist die Frau eine "Erlebende", der Mann meistens minderjährig mit Vollbart, unbegleitet und traumatisiert.
So nannte man in den 70ern das Gespenst der kommunistischen Unterwanderung, die vermeintlich drohte. Klar, taschengeldverwöhnte Jungs skandierten ihr "Mao Mao Tsedung" und wedelten auffällig mit der "Mao-Bibel", wenn es galt, ein Mädel ins Bettchen zu kriegen. Die Jungs riskierten auch nichts, weil sie sich ganz sicher sein konnten, keinen einzigen Tag unter chinesischen Bedingungen arbeiten zu müssen.
China war zu dieser Zeit jedoch ein wirtschaftlich und vor allem technologisch unterentwickeltes Land. Von dieser Seite drohte also nicht die geringste Gefahr.
Auch Japan hatte sich bis ins späte 19. Jahrhundert hinein vom Westen vollkommen abgekoppelt. Es war ein 15-jähriger Kaiser, der den Wind radikal drehte: man müsse vom Westen lernen, denn was der kann, könne man schon lange. Asiaten sind intelligent und lernen schnell. Und zwar wie Kinder im besten Sinne: durch Nachahmung, durch kopieren. Und das taten sie. Sie importierten was das Zeug hielt und bauten die Geräte, später Autos nach.
In dieser Zeit habe ich zusammen mit vielen Millionen anderen u.a. die große deutsche Hifi-Tradition abgemurkst. Mein erstes Tonbandgerät war ein Saba, entwickelt und hergestellt im guten alten Schwarzwald, aber ach, wie rückständig. Japanische Geräte waren schick und vergleichsweise preisgünstig. Kein Wunder, bei den geringen Arbeits- und Entwicklungskosten. Alles angeschaut und nachgebaut. Wer wollte da noch Saba, Grundig, Telefunken, Uher, Dual, Elac? Nein, Akai, Technics, Teac/Tascam musste es sein. Und damit haben wir eine große deutsche Firma nach der anderen zugrunde gerichtet. Ich lasse weinerliche Sprüche wie "die Japaner haben den Markt vernichtet" nicht zu: sie standen hinter der Ladentheke und haben angeboten. Wir standen davor und haben gekauft.
Die Phase des simplen Nachbauens währte nicht lange. Die fleißigen Japaner brachten schnell eigene Entwicklungen heraus, hervorragende Produkte, die zwar nicht mehr ganz so preisgünstig waren, aber dafür so gut und zuverlässig, dass sie "den Westen" in vielen Bereichen, vor allem in der Unterhaltungselektronik schlicht abhängten. Inzwischen haben die Geräte auch ein sehr hohes Prestige, und das Etikett "Made in Japan" wird beim Verkauf als Großbild geliefert, nicht selten mit dem Zusatz, dass es nicht China-Ware ist.
An dieser Stelle mal eine Zahl. Die Einwohnerzahl Japans 2017: 126.46 Millionen
Besonders die Brexit-Wähler krakelten und krakelen nationalbesoffen von "independency", also von "Unabhängigkeit" (wovon genau?). Das ist lustig. Schaue ich aus dem Fenster, sehe ich kein einziges britisches Auto. Dafür viele französische und deutsche. Und natürlich viele asiatische, wobei "Japaner" (Toyota, Nissan, Honda) auch schon zu den "premium cars" zählen. Da haben die deutschen Autos allerdings noch die Nase vorn, zumindest, wenn es um die Preise für Auto, Reparatur und Ersatzteile geht.
Abgesehen von Brot, Butter, Keksen, Gemüse und ein paar wenigen anderen Waren, kauft der unabhängige Brite - chinesische Produkte. Natürlich nicht nur die unabhängigen Briten, sondern, ja, die ganze Welt. Forscht man etwas nach, was alles aus China kommt, egal, was das Etikett vorgaukelt, wird einem mulmig: China hat den Weltmarkt erobert und voll im Griff. Man kann sagen: was auch immer drauf steht, China ist drin. Und wie einst die Japaner kopieren die ebenso intelligenten und außerordentlich fleißigen Chinesen zuerst und bringen dann eigene Entwicklungen auf den Weltmarkt
Was sich also in den 70er Jahren mit Japan abspielte, wiederholt sich seit wenigen Jahrzehnten mit China, allerdings auf einem mengenmäßig ungleich höheren Niveau. Dazu eine zweite Zahl. Die Einwohnerzahl Chinas 2017: 1.39 Milliarden
Man kann gar nicht oft genug wiederholen, dass eine Islamisierung Deutschlands und Europas nicht stattfindet. Weder schleichend, noch laufend. Das ist ein Hirngespinst von rechten Hetzern und ebensolchen Populisten. Einer von inzwischen kaum zu zählenden Beweise für die Nicht-Islamisierung hat Vera Lengsfeld erbracht. Danke, Frau Lengsfeld. So bleiben die Guten richtig gut:
http://www.achgut.com/artikel/kraeft-bikini_tragen_heisst_gesicht_zeigen_und_nicht_nur_das
Die Erlebende* war erst 13 Jahre alt. Aber konnte das ein traumatisierter Unbegleiteter wissen? Natürlich nicht. Das Urteil ist daher verhältnismäßig. Weiter so.
https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/13jaehrige-vergewaltigt-kein-kindesmissbrauch/
*Verordnetes Neusprech. Wenn ein Herr Brüderle (Mann, FDP, weiß, deutsch) einer Journalistin ein Kompliment über ihre Oberweite macht, wird er zu Recht aus allen Ämtern entfernt und sozial vernichtet. Gut so, denn die Journalistin erlitt unsagbare Komplimentsqualen. Wenn ein "geschenkter Mensch" (K. Göring-Eckardt) eine Frau zwischen 2 und 92 sexuell beglückt, ist die Frau eine "Erlebende", der Mann meistens minderjährig mit Vollbart, unbegleitet und traumatisiert.
Thursday, 8 June 2017
Isla Hoch Tief baut gute Häuser
Die Baufirma Isla Hoch Tief wehrt sich gegen den Vorwurf einiger, unsichere Häuser zu bauen. Obwohl die Häuser regelmäßig und einzelfallartig einstürzen, wobei die Mieter unter den Trümmern begraben werden, seien die Häuser stabil und sicher, versichert ein Sprecher der Firma.
Auch Finanzminister Schäuble betont ausdrücklich, dass wir viel von der Baukunst der Isla Hoch Tief lernen können. Sein nächstes Haus werde er von Isla Hoch Tief bauen lassen, versicherte der betagte Minister. Auch Katrin Göring-Eckardt, die noch in einem anderen Haus wohnt, freut sich über die stabilen und guten Häuser der Isla Hoch Tief. Dass es zu regelmäßigen, aber einzelfallartigen Einstürzen kommt, liege an ostdeutschen Zulieferbetrieben, die statt Zement Götterspeise lieferten. Und nicht einmal vegane, ergänzte Claudia Roth, die auch noch in einem anderen Haus wohnt.
Wednesday, 7 June 2017
Die kinetische Uhr - Nicht Fisch, nicht Fleisch?
Ein witziger Zeitgenosse schrieb irgendwo im Netz, dass dem "Schuhtick" der Frauen der "Uhrentick" der Männer entgegengesetzt werden kann. Das ist wohl so. :-) Wie hier schon behandelt, geht es dabei um mechanische Uhren, Handaufzug oder Automatik. Der eine oder andere Uhrenbegeisterte hat wohl auch die eine oder andere Quarz-oder Funkuhr in der Kollektion, aber nur der Vollständigkeit halber, nicht weil diese Uhren begeistern können. Sie sind zwar hochpräzise, aber auch stinklangweilig. Männer mögen Mechanik.
Ich schaue zwar jedes Jahr bei der Schachweltmeisterschaft zu und erfreue mich dann auch an der Computeranalyse der Partien, aber die Weltmeisterschaft der Schachcomputer (Programme, um genau zu sein) interessiert mich nicht die Bohne, obwohl die Programme inzwischen viel stärker sind als jeder menschliche Schachspieler: Kasparov hatte mit weit über 2800 den bisher höchsten menschlichen ELO-Wert, der ELO-Wert der Spitzenprogramme liegt bei über 3200, für Menschen unerreichbar.
Zurück zu den Uhren. Gegen Quarz/Funkuhren wird oft der angeblich lästige Batteriewechsel ins Feld geführt. Das halte ich für albern. Eine gute Batterie hält viele Jahre, der Wechsel ist Minutensache. Dieselben Leute betreiben batteriebetriebene Fernbedienungen und diverse batteriebetriebene Bluetooth-Geräte, bei denen die Batterie viel häufiger gewechselt werden muss. Das ist also ein Nullargument, bzw. eine Rationalisierung: man(n) gesteht sich seine natürlich auch gefühlsbetonte Faszination, seine Begeisterung für die winzigen Rädchen und Schräubchen, für dieses Kunsthandwerk nicht ein. Deshalb das sehr lahme "Öko-Argument".
Aber nun hält das windige Öko-Argument für alles mögliche und unmögliche her. Öko zieht, Öko verkauft sich gut. Als die Quarzuhren den Markt eroberten (da war von "Öko" noch keine Rede) und vielen Herstellern von mechanischen Uhren das Leben schwer machten oder es sogar beendeten, kamen einige auf die Idee, beide Konzepte miteinander zu verbinden. Seiko entwickelte die kinetic automatic watch, die Schweizer entwickelten ähnliche Konzepte, ließen die Sache aber später wieder fallen. Mechanikpuristen waren und sind skeptisch: die "reine Lehre" ist perdu. Im Inneren dieser Uhren sitzt nämlich ein wieder aufladbarer Kondensator (neuere Modelle verwenden Lithium-Ionen-Batterien wie etwa Smartphones) mit dem Unterschied, dass die nicht an die Steckdose müssen, sondern durch Kinetik, das heißt, durch die Bewegungen des Trägers aufgeladen werden. Aufladen wie eine Automatikuhr, Ganggenauigkeit wie eine Quarzuhr, denn sie ist im Grunde nichts anderes. Der Kondensator (neuerdings LiIo-Batterie) treibt das Quarzwerk an. Ganz guter Vergleich: eine Fahrradlampe ist nicht mechanisch, auch wenn sie ihre Energie durch einen Dynamo, das heißt wiederum durch den Fahrer erhält. Ich habe lange mit mir diskutiert sozusagen: wenn ich's mir mal leisten kann, kommt eine Seiko- oder Pulsar-Kinetic in meine kleine Sammlung. Das Foto zeigt übrigens eine russische "Raketa" (Automatik), die ich für sehr wenig Geld aus der Ukraine erstanden habe. Leider ist von den großen, traditionellen Uhrenfabriken nur noch die "Vostok" aktiv. Nun, 80% der Russen kaufen chinesische Uhren.
Ein witziger Zeitgenosse schrieb irgendwo im Netz, dass dem "Schuhtick" der Frauen der "Uhrentick" der Männer entgegengesetzt werden kann. Das ist wohl so. :-) Wie hier schon behandelt, geht es dabei um mechanische Uhren, Handaufzug oder Automatik. Der eine oder andere Uhrenbegeisterte hat wohl auch die eine oder andere Quarz-oder Funkuhr in der Kollektion, aber nur der Vollständigkeit halber, nicht weil diese Uhren begeistern können. Sie sind zwar hochpräzise, aber auch stinklangweilig. Männer mögen Mechanik.
Ich schaue zwar jedes Jahr bei der Schachweltmeisterschaft zu und erfreue mich dann auch an der Computeranalyse der Partien, aber die Weltmeisterschaft der Schachcomputer (Programme, um genau zu sein) interessiert mich nicht die Bohne, obwohl die Programme inzwischen viel stärker sind als jeder menschliche Schachspieler: Kasparov hatte mit weit über 2800 den bisher höchsten menschlichen ELO-Wert, der ELO-Wert der Spitzenprogramme liegt bei über 3200, für Menschen unerreichbar.
Zurück zu den Uhren. Gegen Quarz/Funkuhren wird oft der angeblich lästige Batteriewechsel ins Feld geführt. Das halte ich für albern. Eine gute Batterie hält viele Jahre, der Wechsel ist Minutensache. Dieselben Leute betreiben batteriebetriebene Fernbedienungen und diverse batteriebetriebene Bluetooth-Geräte, bei denen die Batterie viel häufiger gewechselt werden muss. Das ist also ein Nullargument, bzw. eine Rationalisierung: man(n) gesteht sich seine natürlich auch gefühlsbetonte Faszination, seine Begeisterung für die winzigen Rädchen und Schräubchen, für dieses Kunsthandwerk nicht ein. Deshalb das sehr lahme "Öko-Argument".
Aber nun hält das windige Öko-Argument für alles mögliche und unmögliche her. Öko zieht, Öko verkauft sich gut. Als die Quarzuhren den Markt eroberten (da war von "Öko" noch keine Rede) und vielen Herstellern von mechanischen Uhren das Leben schwer machten oder es sogar beendeten, kamen einige auf die Idee, beide Konzepte miteinander zu verbinden. Seiko entwickelte die kinetic automatic watch, die Schweizer entwickelten ähnliche Konzepte, ließen die Sache aber später wieder fallen. Mechanikpuristen waren und sind skeptisch: die "reine Lehre" ist perdu. Im Inneren dieser Uhren sitzt nämlich ein wieder aufladbarer Kondensator (neuere Modelle verwenden Lithium-Ionen-Batterien wie etwa Smartphones) mit dem Unterschied, dass die nicht an die Steckdose müssen, sondern durch Kinetik, das heißt, durch die Bewegungen des Trägers aufgeladen werden. Aufladen wie eine Automatikuhr, Ganggenauigkeit wie eine Quarzuhr, denn sie ist im Grunde nichts anderes. Der Kondensator (neuerdings LiIo-Batterie) treibt das Quarzwerk an. Ganz guter Vergleich: eine Fahrradlampe ist nicht mechanisch, auch wenn sie ihre Energie durch einen Dynamo, das heißt wiederum durch den Fahrer erhält. Ich habe lange mit mir diskutiert sozusagen: wenn ich's mir mal leisten kann, kommt eine Seiko- oder Pulsar-Kinetic in meine kleine Sammlung. Das Foto zeigt übrigens eine russische "Raketa" (Automatik), die ich für sehr wenig Geld aus der Ukraine erstanden habe. Leider ist von den großen, traditionellen Uhrenfabriken nur noch die "Vostok" aktiv. Nun, 80% der Russen kaufen chinesische Uhren.
Tuesday, 6 June 2017
Sarah Stricker schreibt aus Israel
"Bei Teilen der israelischen Bevölkerung mag tatsächlich ein bisschen was davon (Schadenfreude, Anm. von mir) mitschwingen, was natürlich nicht sonderlich sympathisch, aber nach Jahrzehnten des Terrors, in denen sich das Verständnis der Deutschen doch sehr in Grenzen hielt, in denen ich auf jeden, aber auch wirklich jeden Artikel, den ich je von hier aus geschrieben habe, mindestens ein, zwei Nachrichten bekommen habe, in denen mir erklärt wurde, die Israelis hätten sich das alles schon selbst zuzuschreiben, vielleicht ja auch ein bisschen verständlich ist."
Hier der ganze Brief. Es wird höchste Zeit für die Deutschen, auch für die links-grünenAntisemiten "Israelkritiker", von den Israelis zu lernen. Die wissen nämlich, womit wir es zu tun haben.:
http://cicero.de/salon/gesellschaftskritik-die-ermatteten
"Bei Teilen der israelischen Bevölkerung mag tatsächlich ein bisschen was davon (Schadenfreude, Anm. von mir) mitschwingen, was natürlich nicht sonderlich sympathisch, aber nach Jahrzehnten des Terrors, in denen sich das Verständnis der Deutschen doch sehr in Grenzen hielt, in denen ich auf jeden, aber auch wirklich jeden Artikel, den ich je von hier aus geschrieben habe, mindestens ein, zwei Nachrichten bekommen habe, in denen mir erklärt wurde, die Israelis hätten sich das alles schon selbst zuzuschreiben, vielleicht ja auch ein bisschen verständlich ist."
Hier der ganze Brief. Es wird höchste Zeit für die Deutschen, auch für die links-grünen
http://cicero.de/salon/gesellschaftskritik-die-ermatteten
Monday, 5 June 2017
Die Kirche der Deutschen
Der Homo Germanicus glaubt gerne. Und der Typus Homo Germanicus Novus ist derart geist- und wissenschaftsfeindlich, dass er der einstigen römisch-katholischen Inquisition eine große Freude gemacht hätte.
Dieser sehr spezielle Glaube ist selektiv und eng verknüpft mit der ganz speziellen selektiven Angst, der weltbekannten "German Angst". Diese Angst ist tatsächlich selektiv. Man fürchtet sich grundsätzlich nur vor dem Abwegigen oder dem Eventuellen, das in 1000 Jahren die (meistens nicht vorhandenen) Nachkommen belästigen könnte. Zerstört ein Tsunami ein 11.000km weit entferntes AKW, haben die Deutschen Angst, obwohl ein Tsunami in Deutschland äußert wenig wahrscheinlich ist. Zerfetzt ein Rechtgläubiger 12 Menschen im sehr nahen Berlin, beten sie für den verwirrten Mörder, weil sie glauben, dass Rechtgläubigkeit nichts mit Rechtgläubigkeit zu tun hat.
Gläubige verachten Zahlen. Es sei denn, sie sind Bestandteil irgendeines modischen Schwafelzaubers, an den sie natürlich glauben. Sie schlucken andächtig "Excrementum Bovinum C100" oder dergleichen, dabei wäre ein Schluck Leitungswasser mindestens genauso homöopathisch "wirksam", wenn man bedenkt, dass dort "hochpotenzierte" (Homöopathen-Gequatsche. Richtig ist: hochverdünnt) Medikamentenrückstände alle denkbaren Zipperlein heilen müssten.
Aber halt, bei diesen Überlegungen drängelt sich wieder die lästige Ratio in den Glauben. Aktuell geißelt die Heilige Klima-Inquisition den Apostaten Trump. Dieser Abtrünnige zweifelt ja nicht daran, dass sich das Erdklima seit über 4 Milliarden Jahren immer mal wieder ändert, er hegt nur Zweifel daran, dass diese Änderungen menschengemacht sind. Einige Zahlen sprechen für den Häretiker. Aber es sind eben teuflische Zahlen und nicht dieses urwahre, urgründelnde Bauchfühlen, das die profithungrigen Hirten der Klimagläubigen eint. Da stehen einfach zu viele Aktienpakete auf dem Spiel, Herr Trump! Die Klima-Industrie braucht Gläubige. So wie die vielen anderen neuen Industrien, die auf den Glauben setzen und damit sehr gut fahren.
Diesen Artikel möchte ich meinen (hoffentlich nicht) gläubigen Lesern* nicht vorenthalten:
https://philosophia-perennis.com/2017/06/04/die-wut-auf-den-terror/
*ich werde mich an der barbarischen Zertrümmerung der deutschen Sprache nicht mehr beteiligen und das generische Maskulinum oder Femininum (genauer: Androgynum) verwenden. Die unsinnige Doppelbenennung ("Leserinnen und Leser" u.a.) zeugt von Unkenntnis der Struktur der deutschen Sprache. Die deutsche Sprache meint beim Generikum immer Menschen(!), d.h. selbstverständlich immer Frauen und Männer. Nur bei einer persönlichen Anrede wie "meine Damen und Herren" ist diese Teilung sinnvoll, denn "meine Menschen" klänge doch sehr fremdartig.
Diesen Artikel möchte ich meinen (hoffentlich nicht) gläubigen Lesern* nicht vorenthalten:
https://philosophia-perennis.com/2017/06/04/die-wut-auf-den-terror/
*ich werde mich an der barbarischen Zertrümmerung der deutschen Sprache nicht mehr beteiligen und das generische Maskulinum oder Femininum (genauer: Androgynum) verwenden. Die unsinnige Doppelbenennung ("Leserinnen und Leser" u.a.) zeugt von Unkenntnis der Struktur der deutschen Sprache. Die deutsche Sprache meint beim Generikum immer Menschen(!), d.h. selbstverständlich immer Frauen und Männer. Nur bei einer persönlichen Anrede wie "meine Damen und Herren" ist diese Teilung sinnvoll, denn "meine Menschen" klänge doch sehr fremdartig.
Sunday, 4 June 2017
London bei Nacht
In der Nacht zum Sonnabend kam es in London zu einer bedauerlichen Rangelei. Drei Einzelfälle mit psychischen Problemen trafen sich in einem Transporter, der daraufhin losraste. Dieses spontane Losrasen des Transporters traumatisierte die polizeibekannten Unbegleiteten; es kam zu einer plötzlichen Blitzradikalisierung, die mit Blaubeermarmalade aber nichts zu tun hat. Die deutschen Medien stehen vor einem Rätsel, weil die Hintergründe vollkommen unklar sind. Um einen Generalverdacht gegen Transporter gar nicht erst aufkommen zu lassen, will Justizminister Heiko Maas zusammen mit allen anderen den Kampf gegen Rechts weiter verschärfen.
Wie von mir erwartet und hier schon thematisiert, dreht sich langsam aber sicher der Wind in Großbritannien: sie sind ja tolerant, die Briten (im lateinischen Sinne), aber nicht unbegrenzt. Und diese Grenze scheint nun durch die neuen Morde überschritten. Es wird jetzt Klartext geredet, das deutliche "I-Wort" wird nicht mehr vermieden. Die mörderische Ideologie also, die hinter allem steht, wird klar benannt, angemessene, und das heißt strenge Maßnahmen sollen ergriffen werden.
In den deutschen Medien wird Theresa Mays Ankündigung natürlich falsch übersetzt und toleranzbesoffen weichgespült. Schließlich freut sich Katrin Göring-Eckardt über alle das. Na, noch ein paar (Massen-)Morde in Deutschland, und auch der grünlichste, dümmste Deutsche wird sich einen Prinz Eugen herbeisehnen, der die Barbaren 1716 entschlossen und mutig zurückdrängte und damit das Abendland knapp retten konnte. Hoffnung habe ich allerdings wenig, denn die Deutschen lieben ihren Untergang mit Pauken und Trompeten. Wenn alles vorbei ist, wird selbstverständlich wieder laut gejammert werden: das konnten wir doch nicht wissen. Doch, doch, ihr könnt sehr wohl, ihr wollt nicht. So wie immer.
Eine Leserin schreibt an Hadmut Danisch:
"Sie sagt, kaum haben wir genug Männer, die der Chef im Hause sind, läuft der Laden wieder rund, die Frauen werden sich blitzschnell wieder unterordnen, und alles ist gut. Sie habe schon die ersten Bio-Deutschen gesehen, die inzwischen einen auf arabischer Macker machen, weil sie sehen, dass sie damit Erfolg haben."
Hier der ganze vergnügliche Text:
http://www.danisch.de/blog/2017/06/03/trial-and-error-das-ende-ist-nahe/
Ein guter Teil der Regierungsverantwortlichen sind SED/Stasi-geschult. Sie können nicht nur die Methoden anwenden, sie haben auch gelernt, was in der DDR sozusagen suboptimal lief: schlechte Presse, Aufsehen, Imageschaden. Wir erinnern uns an Ausbürgerungen, die damals sogar vom dumpfbackigsten Fernsehgucker registriert worden sind, an Verhaftungen von Menschen, die Erich Honeckers Ansichten nicht teilten. Das alles wurde damals vom West-Fernsehen thematisiert und zu Recht kritisiert.
Heute geht das ganz anders. Ausbürgerungen, Verhaftungen? Zuviel Aufsehen. Derlei unreifen Kinderkram überlässt man Erdogan und Co. Nein, die "Maasi" arbeitet zeitgemäß. Sie eliminiert unliebsame Ansichten aus den sozialen Netzwerken, und gleichzeitig verkauft sie dieses Vorgehen den unzähligen Schnarchnasen in Deutschland als "Kampf gegen Hass-Kommentare", die ja nichts anderes sind als Ansichten, die nicht regierungshörig sind. Die Methoden der Stasi werden übernommen, aber zeitgemäß verkleidet und verfeinert. Kaum jemand merkt es, und das ist natürlich erwünscht. Hier ein aktuelles Beispiel für die Arbeitsweise der modernisierten Stasi:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/sprach-der-rabe-nimmermehr/
Wie von mir erwartet und hier schon thematisiert, dreht sich langsam aber sicher der Wind in Großbritannien: sie sind ja tolerant, die Briten (im lateinischen Sinne), aber nicht unbegrenzt. Und diese Grenze scheint nun durch die neuen Morde überschritten. Es wird jetzt Klartext geredet, das deutliche "I-Wort" wird nicht mehr vermieden. Die mörderische Ideologie also, die hinter allem steht, wird klar benannt, angemessene, und das heißt strenge Maßnahmen sollen ergriffen werden.
In den deutschen Medien wird Theresa Mays Ankündigung natürlich falsch übersetzt und toleranzbesoffen weichgespült. Schließlich freut sich Katrin Göring-Eckardt über alle das. Na, noch ein paar (Massen-)Morde in Deutschland, und auch der grünlichste, dümmste Deutsche wird sich einen Prinz Eugen herbeisehnen, der die Barbaren 1716 entschlossen und mutig zurückdrängte und damit das Abendland knapp retten konnte. Hoffnung habe ich allerdings wenig, denn die Deutschen lieben ihren Untergang mit Pauken und Trompeten. Wenn alles vorbei ist, wird selbstverständlich wieder laut gejammert werden: das konnten wir doch nicht wissen. Doch, doch, ihr könnt sehr wohl, ihr wollt nicht. So wie immer.
Eine Leserin schreibt an Hadmut Danisch:
"Sie sagt, kaum haben wir genug Männer, die der Chef im Hause sind, läuft der Laden wieder rund, die Frauen werden sich blitzschnell wieder unterordnen, und alles ist gut. Sie habe schon die ersten Bio-Deutschen gesehen, die inzwischen einen auf arabischer Macker machen, weil sie sehen, dass sie damit Erfolg haben."
Hier der ganze vergnügliche Text:
http://www.danisch.de/blog/2017/06/03/trial-and-error-das-ende-ist-nahe/
Ein guter Teil der Regierungsverantwortlichen sind SED/Stasi-geschult. Sie können nicht nur die Methoden anwenden, sie haben auch gelernt, was in der DDR sozusagen suboptimal lief: schlechte Presse, Aufsehen, Imageschaden. Wir erinnern uns an Ausbürgerungen, die damals sogar vom dumpfbackigsten Fernsehgucker registriert worden sind, an Verhaftungen von Menschen, die Erich Honeckers Ansichten nicht teilten. Das alles wurde damals vom West-Fernsehen thematisiert und zu Recht kritisiert.
Heute geht das ganz anders. Ausbürgerungen, Verhaftungen? Zuviel Aufsehen. Derlei unreifen Kinderkram überlässt man Erdogan und Co. Nein, die "Maasi" arbeitet zeitgemäß. Sie eliminiert unliebsame Ansichten aus den sozialen Netzwerken, und gleichzeitig verkauft sie dieses Vorgehen den unzähligen Schnarchnasen in Deutschland als "Kampf gegen Hass-Kommentare", die ja nichts anderes sind als Ansichten, die nicht regierungshörig sind. Die Methoden der Stasi werden übernommen, aber zeitgemäß verkleidet und verfeinert. Kaum jemand merkt es, und das ist natürlich erwünscht. Hier ein aktuelles Beispiel für die Arbeitsweise der modernisierten Stasi:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/sprach-der-rabe-nimmermehr/
Subscribe to:
Posts (Atom)
Ein Lügner glaubt keinem An dieses sehr tiefsinnige Sprichwort muss ich immer denken, wenn ich die Propaganda (in der Vor-Merkelzeit gab e...
-
Die AfD ist keine Alternative, aber die einzige Das ist das Problem. Die Parteien neben der CDU werden schon lange nicht mehr als Oppositi...
-
Los, Willkommenskultler, tut was! Das Essen schmeckt nicht so gut, und überhaupt... http://www.danisch.de/blog/2017/12/22/die-welt-soll-er...
-
Das Referendum - eine Form der Scheindemokratie Die Mode grassiert im verwöhnten Westeuropa. Immer mehr Menschen, die noch nie in ihr...